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Tanzt, tanzt für ein gemeinsames Morgen

Wie kulturelles Erbe und konkretes Handeln die Stadt beflügeln können // 5. Juli 2023

Von Uta Atzpodien

Der „Tanz mit den Widersprüchen“ zieht seine Runden. Der Gründer des Aktionsnetzwerks Nachhaltigkeit, Jacob Bilabel, trägt diese Aufforderung in die bundesweite Kunst- und Kulturszene: Vielerorts ist sie zum Wegbegleiter geworden, um auftauchende Hürden und Hindernisse hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft besser bewältigen zu können. Mitten in der Aula des Wuppertal Instituts im September 2020 wurde das seither rasant gewachsene Aktionsnetzwerk auf der Sommerakademie der Kulturpolitischen Gesellschaft verkündet.

Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl

Es unterstützt mit Weiterbildungen, Vernetzungs- und Austauschplattformen und bringt notwendige Veränderungen auf den Weg. Es befähigt Kulturakteure und Kulturakteurinnen mit den Herausforderungen des Klimawandels aktiv umzugehen. Gemeinsamer Horizont ist, bis 2030 den Ausstoß an Klimagasen um 65 Prozent zu reduzieren. Noch viel ist zu tun: Die vierte Ausbildungsrunde steckt gerade in der Prüfungsphase, ich selbst mittendrin. Motiviert hat mich, Wissen und Netzwerke noch mehr für die Belange unserer quirlig aktiven freien Szene nutzbar zu machen. Die heißen letzten Juni-Tage haben mich emotional bewegt: Neben dem Ausloten meiner bundesweit aufgestellten Transformationsmanagement-Arbeitsgruppe Sonne für unser Nachhaltigkeitskonzept „Insel(n) für morgen“, war insbesondere der letzte Freitag intensiv. Es ist der Todestag Pina Bauschs. Einigen wird es ähnlich gehen: Mein Leben hat sie enorm geprägt. Ohne sie wäre ich vor 17 Jahren nicht in Wuppertal gelandet, hätte nie die bewegenden Stücke, Persönlichkeiten und das großartige internationale Tanzfestival 2008 erleben können.

Bis heute ist für mich Pinas kulturelles Erbe besonders in den Künstlerinnen und Künstlern lebendig, die ihren Geist im eigenen Schaffen und Leben selbst kreativ weitertragen. Malou Airaudo, Mark Sieczkarek, Rainer Behr, Jorge Puerta Armenta, Cristiana Morganti, Thusnelda Mercy, Pascal Merighi, Anne Martin und viele mehr.

Den Freitag prägte ebenfalls der Insel Kulturgarten, bei dem zusammen mit Künstler Bodo Berheide und Aktiven der Art Fam 7+-Gruppe weiterer Boden für ein Hochbeet entsiegelt wurde. Am Abend hatte der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh den langjährigen Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, ins Visiodrom in Heckinghausen geladen, um sein „kulturpolitisches Pflichtenheft“ vorzustellen. Zusammen mit der Kulturmanagerin Julia Grosse entstand ein beflügelnder Austausch. Als kulturpolitisch Aktive sprachen der Künstlerische Leiter des Kulturkindergartens Björn Krüger und ich mit. Deutlich wurde: Wir brauchen Orte und dynamische Strukturen für ein Miteinander auf Augenhöhe, ein pulsierendes und würdevolles Aushandeln mitten in unserer facettenreichen Gesellschaft.

Die Natur kann uns dabei als Meisterin dynamischer Kommunikation Vorbild sein. „Ich liebe Wuppertal“ ließ Dirigent Lindh chorisch im Visiodrom erklingen. Genau deswegen ist, trotz aller Hürden, aus der freien Szene heraus für den August bereits ein „Kulturentwicklungssalon“ in Planung. Auch für das entstehende Pina Bausch Zentrum gilt die Chance: „Tanzt, tanzt für ein gemeinsames Morgen“.

 

Feedback gerne an: kolumne@fnwk.de

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