﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 04:04:07 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Was fehlt, wenn Kultur uns nicht verbinden darf</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/was-fehlt-wenn-kultur-uns-nicht-verbinden-darf-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/was-fehlt-wenn-kultur-uns-nicht-verbinden-darf-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Was fehlt, wenn Kultur uns nicht verbinden darf]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/was-fehlt-wenn-kultur-uns-nicht-verbinden-darf</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/375/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/375/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Bevor ich diese Kolumne schrieb, habe ich nachgesehen: es ist schon die vierte in einem Dezember! Seit Januar 2018 gibt die Westdeutsche Zeitung Mitgliedern von „)) freies netz werk )) KULTUR“ wöchentlich diese Bühne. Freiraum für persönliche Gedanken einzelner Kulturschaffender, für Beobachtungen, die sonst unter dem Radar der Berichterstattung blieben. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Wenn ich die Kolumnen und ihre Themen vergleiche, sehe ich – ganz klar – einen Bruch: Es gibt die Zeit vor März 2020 und die danach. Mein letzter Text aus der „alten Zeit“ beschrieb einen Eindruck von der Feierlichkeit zur Eröffnung des Engelsjahres: Im Foyer des Opernhauses drängelten sich dicht aneinander (!) Kulturschaffende Wuppertals, um von einem Fotografen der WZ auf ein Foto gebannt zu werden. Damals inspirierte mich dieser Vorgang zu einem Gedankengang, was uns als Kulturmenschen eint und was unsere Vielfalt ausmacht. (Ich verweise auf das Archiv sämtlicher Kolumnen unter www.fnwk.de/kolumne). Heute scheint mir diese Erinnerung wie ein Blick in eine unwirklich ferne Welt. Es mag am düster verhangenen Himmel liegen oder an den anhaltend schlechten Nachrichten (I know, „only bad news are good news“): Im Moment erlebe ich uns als Monaden, als Einzelne, die verwirrt auf ihr verlorenes Glück oder – alternativ – auf die neue Corona-Schutzverordnung starren. 

 Derweil ist in der Politik ein gewisser Aufbruch zu spüren, schafft die Pandemie Raum für die Beschleunigung notwendiger Entwicklungen. Die vielfach attestierte „Spaltung“ unserer Gesellschaft hat wohl auch damit zu tun, dass einige nicht mehr mitkommen und sich nach einfachen Antworten sehnen. Doch die Widersprüchlichkeit, die Ambivalenz und damit Komplexität ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Zu Recht verwies Tine Lowisch hier auf die Aktualität Friedrich Engels’ und seiner „Arbeit am Widerspruch“ (so ein Buchtitel). 

 Seit einigen Jahren darf ich zusammen mit der ...]]></description><pubDate>Wed, 15 Dec 2021 08:32:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/was-fehlt-wenn-kultur-uns-nicht-verbinden-darf</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-375]]></dc:identifier></item></channel></rss>