﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 10:13:14 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Finanzielle Freir&amp;auml;ume schaffen Freiheit</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/finanzielle-freiraumlume-schaffen-freiheit</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/finanzielle-freiraumlume-schaffen-freiheit" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Finanzielle Freiräume schaffen Freiheit]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/finanzielle-freir228ume-schaffen-freiheit</link><description><![CDATA[ „Freiheit ist nicht Unverbindlichkeit“. Diese Worte waren kürzlich auf einer Karte zu lesen, die Teil eines Workshops war. Freiheit ist ein Wort, das uns begleitet und immer wieder neu herausfordert. Wer fühlt sich nicht gerne frei? Was macht Freiheit aus? Was brauchen wir, um frei zu sein? „Es gibt keine Freiheit, wenn man nicht jeden Tag für sie kämpft!“, zitierte Nicole Bolz die Worte Marija Aljochinas von der russischen Performancegruppe Pussy Riot. Das provokativ-berührende Künstler- und Protestkollektiv war Anfang März im Wuppertaler LCB zu Gast. Die Verbindung von Kunst und Freiheit hat Tradition: Schon 1966 ging es in der Rede von Heinrich Böll zur Eröffnung des Schauspielhauses um die Freiheit der Kunst, die sie per se hat und sich nimmt. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Die Freiheit der Kunst wird dann spürbar, wenn sie für Stadt und Gesellschaft lebendige Impulse setzt, berührt und bewegt. Darin liegen ihre Kraft und ihr Wert. Teile der vielseitigen Kunst- und Kulturszene in Wuppertal gelten als frei, da sie nicht institutionell gefördert werden. Künstlerinnen und Künstler hangeln sich, wie kürzlich von Lars Emrich in der Kolumne beschrieben, von Projekt zu Projekt, von Antrag zu Antrag. Planbarkeit und Sicherheit fehlen. Die finanzielle Lage ist prekär. Der Freiraum für das Kunstschaffen ist finanziell oft eng und bedroht. 

 Über Engagement, Begeisterung und einige Funken Verrücktheit können Freiräume entstehen. Ein überzeugendes Beispiel war am 2. März das einjährige Bestehen vom Loch, dem Kulturclub im ehemaligen Bücherschiff in Elberfeld. Mit schillernden transdisziplinären Ideen, Konzerten, Lesungen und Installationen wurde eine überschäumende Stimmung spürbar. Sie ist Teil einer Aufbruchsstimmung, die auch stadtweit pulsiert. Ob Projekte dieser Art weitergehen können, hängt davon ab, ob eine finanzielle Förderung kontinuierlich die künstlerische Arbeit sichern kann. Engagement, Begeisterung und Verrücktheit allein reichen auf ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 17:47:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/finanzielle-freir228ume-schaffen-freiheit</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-20]]></dc:identifier></item></channel></rss>