﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 18 Apr 2026 22:13:15 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Im Kunstherbst z&amp;auml;hlt, was unz&amp;auml;hlbar ist</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/im-kunstherbst-zaumlhlt-was-unzaumlhlbar-ist</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/im-kunstherbst-zaumlhlt-was-unzaumlhlbar-ist" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Im Kunstherbst zählt, was unzählbar ist]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/im-kunstherbst-z228hlt-was-unz228hlbar-ist</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/639/max-christian-graeff3.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/639/images/max-christian-graeff3-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Max Christian Graeff 

 Heute früh erstaunte mich die Einladung zu einem Zukunftskunst-Festival, nicht nur aufgrund sprachlicher Dürftigkeit: „Tauchen Sie tief in die faszinierende Geschichte von NFT’s, entdecken Sie bemerkenswerte Enthüllungen über einzigartige Projekte. Das Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen beiden Ökosystemen zu demonstrieren. Die Initiative beruht auf den erfolgreichen Ecosystem Nights von Crypto Oasis in Dubai.“ Das sechstägige Gebrause für 1000 Kunstsammelnde in einer alpinen Steueroase fordert: „Erkennen Sie die Majestät digitaler Kunst.“ Bei NFTs (Non-Fungible Tokens) geht es um nur als Dateien existierende Kunstwerke, deren Kryptocode das Besitzverhältnis fälschungssicher nachweist. Das Generieren der virtuellen Unikate erzeugt nebenbei eine gigantische Abwärme; dies mal zu den „Ökosystemen“. 

   
Max Christian Graeff - Foto: C. Paravicini 

 Nun bin ich nicht nur rückwärtsgewandt; es gibt hervorragende digitale Kunst, avantgardistisch, progressiv und erkenntnisreich. Bei diesem Festival geht es jedoch lediglich um Investment, das dem analogen, greifbaren Kunstmarkt hohe Umsätze entzieht, denn auch jedes Schwarzgeld kann man nur einmal ausgeben. Solche Erziehung zur Unkörperlichkeit der Kunst halte ich – wie jede Entfremdung von Authentizität und Leidenschaft – nicht nur für bekloppt, sondern für äußerst bedenklich. Für die Vision, dass unsichtbare Werke aus verborgenem Strom relevante ästhetische Prozesse hervorrufen können, bin ich vermutlich zu alt – oder zu arm. Ich freue mich stattdessen auf die lokalen Kunstereignisse des Herbstes, bei denen man handfest schauen, lachen, möppern und (außer vielleicht beim Picasso-Beckmann-Ereignis im Museum) natürlich auch kaufen kann: auf „Kunst kanns“, die WOGA, diverse Galerieausstellungen... 

 Am 1. September feiert die geliebte, unverzichtbare Kunststation im Bahnhof Vohwinkel „zehn Sommer ohne Pause“. Eckehard und Tine Lowisch laden dazu den Didgeridoo-Spieler Marvin ...]]></description><pubDate>Wed, 23 Aug 2023 08:50:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/im-kunstherbst-z228hlt-was-unz228hlbar-ist</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-639]]></dc:identifier></item></channel></rss>