﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 03:23:08 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Die Kunst, zu weben und sich zu bewegen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-zu-weben-und-sich-zu-bewegen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-zu-weben-und-sich-zu-bewegen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Die Kunst, zu weben und sich zu bewegen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-zu-weben-und-sich-zu-bewegen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/695/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/695/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Uta Atzpodien​ 

 unaufhörlich prasselt der Regen auf uns hinab. Selbst als nicht schnell verzagende Radfahrerin spaziere ich derzeit lieber gemütlich mit meinem XXL-Schirm die unzähligen Treppen rauf und runter, Wege durch Gassen und Straßen unserer eigenwilligen Stadt und schwebe dabei auch stationenweise über sie hinweg. „Laufen heißt, zu sehen, was wir haben“ schrieb vor wenigen Wochen – inspiriert vom bunt-nassen Herbst, von Pfützen, Blättern, beschwipsten Amseln und anregenden Kulturorten – Kollege MC Graeff und weckte meine schlummernde Lust aufs Spazierengehen. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Im Osten der Stadt erinnerte kürzlich beim Kulturplausch des Kulturbüros in der Bandfabrik der dortige eindrucksvolle Tresen mit seinen bunten Garnrollen an die – unserer Stadt so eigene – Praxis des Webens und Verknüpfens. Nicht nur in der Kunst ist sie eine Kunst und kann uns enorm weiterbringen: Erst letzte Woche hat Torsten Krug in seiner Kolumne das Plädoyer „Raus ins richtige Leben“ formuliert: Die omnipräsenten digitalen Medienwelten, wie sie Eva Menasse in „Alles und nichts sagen“ erforscht, scheinen ein analoges und gemeinschaftliches (Kultur-)Erleben geradezu einzufordern. 

 Und das inspiriert: Die Werkstatt-Performance „Heißzeit“ des Choreographen Jan Möllmer auf der Insel konfrontierte uns – auch inmitten der nassen Jahreszeit – künstlerisch virtuos und körperlich erfahrbar mit den stetig steigenden Temperaturen und damit auch dem aktuell vertrocknenden Amazonas. Beim im Oktober auf der Herbstakademie der Kulturpolitischen Gesellschaft konstatierten Bedarf für einen wahrhaften Kulturwandel lag der „Mut zum Experiment“ an erster Stelle. 

 Der Mut äußert sich auch in Veranstaltungen wie dem imposanten Circular Valley-Kongress in der Historischen Stadthalle. Das spannende, wenngleich recht männlich besetzte Forum zur Kreislaufwirtschaft darf den Kultursektor – über Künstler Tony Cragg hinaus – gerne noch stärker einbinden. Wie wäre ...]]></description><pubDate>Tue, 21 Nov 2023 22:58:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-zu-weben-und-sich-zu-bewegen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-695]]></dc:identifier></item></channel></rss>