﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 11:24:33 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Januar 2018</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/januar-2018-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/januar-2018-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kultur mit Allen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-mit-allen</link><description><![CDATA[ Direkt an meinem ersten Arbeitstag bin ich in die Diskussion über die Aufstellung der Wuppertaler Kulturszene geraten. Auf dem vierten Jour Fixe des Freies Netz Werks Kultur erläuterte der Projektgeschäftsführer des Pina BauschZentrums, Christian Koch, die Pläne zum Betrieb des Zentrums. Schnell ging es um die Beteiligungsmöglichkeiten der freien Szene, um Teilhabe, Sichtbarkeit und Wertschätzung der Kulturschaffenden, um die Möglichkeit eines weiteren Neuanfangs in einer Stadt, die sich gerade an vielen Stellen neu erfindet. 

   
Lukas Hegemann - Foto: Heike Müller 

 "die börse" macht seit 44 Jahren Soziokultur in Wuppertal. Sie ist eines der ältesten dieser Zentren in Deutschland, gegründet in einer Atmosphäre, die auch einen Neuaufbruch in der Kulturpolitik forderte. Die Kultur sollte sich öffnen: „Kultur für alle!“ hieß der Schlachtruf, mit dem zahlreiche Initiativen ihr Recht auf neue Räume und Teilhabe einforderten. Räume und Mittel für die Kulturen, die von der „Hochkultur“ geflissentlich übergangen wurden. 

 Dort konnten Konzerte von Jazz bis Punk stattfinden, unkonventionelle Künstler und Künstlerinnen ausstellen und über den Zusammenhang von Gesellschaft und Kultur gestritten werden. Lesungen aller Art und die „Poetry Slammer“ fanden in der Soziokultur eine Heimat. Die meisten Zentren wurden von den Kommunen gefördert, auch die börse. Allerdings blieb die Förderung niedrig, war Gegenstand politischer Diskussionen und Verhandlungsmasse in den Haushaltsdebatten, denn es blieb ein freiwilliger Zuschuss, der von der bürgerlichen Seite oft eher als "Ruhigstellungsmaßnahme" für die "Schmuddelkinder" der Kultur denn als Investition in eine Gesellschafts-Kultur verstanden wurde. 
Auch dass die Zentren lange Zeit mit Tanzveranstaltungen gutes Geld machen konnten — das freilich in die Veranstaltungen gesteckt wurde, die sich nicht gerechnet haben — wurde ihnen gerne negativ ausgelegt. Und so erwirtschaftet die börse den größten Teil ihres Etats selbst. ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 16:57:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-mit-allen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-13]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Gemeinsam verändern wir unsere Stadt]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/gemeinsam-ver228ndern-wir-unsere-stadt</link><description><![CDATA[ Wuppertal verändert sich permanent. Nicht nur heute, mit einer neuen Schwebebahn und dem neuen Döppersberg, sondern immer schon. Im 19. Jahrhundert wurde Wuppertal zum Vorreiter der industriellen Entwicklung in Deutschland. Mit dem Ende der Textilindustrie und dem Strukturwandel kämpft die Stadt bis heute und in den nächsten Jahren wird sie digitale Modellkommune. Das Auf und Ab der Stadt, die ständige Veränderung findet sich auch in der Kunst und Kultur. Mal ist das Schauspielhaus eins der führenden Häuser der Republik, dann wird es geschlossen und bald vielleicht zum Pina-Bausch-Zentrum. 
Nicht anders geht es den vielen frei wirkenden Kulturschaffenden in Wuppertal. Mal werden sie als Puls für die Kulturstadt Wuppertal verstanden, mal auf ein Aushängeschild für das Stadtmarketing reduziert. 

   
Uta Atzpodien und Erik Schöneberg 

 Schwierige Veränderungen können auch eine Chance zur Entwicklung, leerstehende Fabriken ein Anfang dafür sein. Kulturschaffende brauchen Freiräume, Zeit und Geld - und eine Kulturpolitik ist gut darin beraten, dies zur Verfügung zu stellen. Künstlerinnen und Künstler müssen wie alle, die etwas Neues schaffen, üben, sich ausprobieren und Experimente wagen. Initiativen und das Engagement der freien Kunst- und Kulturszene machen neue Ideen sichtbar, ermöglichen einen Austausch darüber und bieten so eine wichtige Unterstützung. Erst auf dieser Basis ist es möglich, eine Haltung zu entwickeln, einen eigenen Beitrag zu leisten und mit anderen gemeinsam für die Kultur in unserer Stadt zu arbeiten. 

 Das machen nicht nur Kulturschaffende, sondern auch die Mitarbeitenden im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Das weltweit bekannte Institut erforscht vom Döppersberg aus Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung. Gemeint ist damit unter anderem, wie sich unsere Stadt, unsere Gesellschaft wirtschaftlich orientiert, ohne die Natur weiter zu schädigen. Dabei geht es darum, wie sich Lebensqualität für alle verbessern lässt. Der ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 16:52:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/gemeinsam-ver228ndern-wir-unsere-stadt</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-12]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Künstler schaffen Lebensqualität für Wuppertal]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/k252nstler-schaffen-lebensqualit228t-f252r-wuppertal</link><description><![CDATA[ Die Möglichkeiten, die Kunst- und Kulturschaffende in Wuppertal haben, die Aufgaben, die sie sich immer wieder neu stellen und die Strukturen, die sie seit Jahrzehnten in dieser Stadt immer wieder neu schaffen, sind vielversprechend. Ebenso wie der Wandel, der sich im Moment offensichtlich in unserer Gesellschaft vollzieht. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Vielleicht auch, weil die Krisen zur Normalität geworden sind und die sogenannte Normalität immer neue Krisen hervorbringt, versprechen wir uns von unseren intensiven lokalen Bemühungen, dass wir durch unser Tun die Menschen wieder mit der Kunst zusammenbringen. Mein Mann sagt immer: „Ich sehe die Aufgabe der Kunst darin, den Menschen herauszufordern, sich zu interessieren. Denn erst der interessierte Mensch geht zur Kunst. Also muss vor dem Interesse das Unerwartete zu den gewohnten Orten gebracht werden. Künstler leisten Pionierarbeit. Es ist also meine Aufgabe, es anders zu machen und ich darf mich, auch wenn es bequem wäre, nicht in ritualisierten Wiederholungen verstricken.“ 

 Die Kunst- und Kulturschaffenden, die in dieser Stadt leben, liefern allesamt Qualität, denn sie schaffen Lebensqualität für Wuppertal. Ob Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, gefällt, was Sie vor sich sehen, oder was Sie in Lesungen, Konzerten und Aufführungen erleben, ist dabei erst einmal nicht so wichtig. Vielleicht ist es sogar besonders wichtig, dass es Ihnen zunächst einmal nicht gefällt, es Ihnen unverständlich ist, Sie sich aufregen oder sogar langweilen. 

 Denn wenn es stimmt, dass Kunst transformierte Fantasie ist und Fantasie nur dann entsteht, wenn man gewohnte Muster verlässt, dann wäre es in meiner Vorstellung bei jeder Vorstellung ausverkauft. Vor Museen, Theatern, Ausstellungs- und Projekträumen wären lange Besucherschlangen ein gewohntes Bild. Schulklassen würden nicht nur selber malen oder Tänze einstudieren, sondern mindestens einmal im Halbjahr selbstverständlich zu den ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 16:48:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/k252nstler-schaffen-lebensqualit228t-f252r-wuppertal</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-11]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wuppertal ist die Stadt der Macher]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wuppertal-ist-die-stadt-der-macher</link><description><![CDATA[ 
 Künstlerinnen und Künstler brauchen das Alleinsein. Sie wollen mit dem, was sie „Kulturbetrieb“ nennen, nichts zu tun haben und arbeiten im Stillen an ihrem Lebenswerk. Findet dieses keine oder nur wenig Beachtung, verbittern sie zusehends und wissen, wer daran schuld ist. Soweit das Klischee. 
In Wuppertal leben - möglicherweise aufgrund der (noch) verhältnismäßig günstigen Mieten, vielleicht aber auch, weil das Tal seit jeher eine fast mystische Anziehungskraft besitzt - viele Künstlerinnen und Künstler. Und: Wuppertal gilt als die „Stadt der Macher“. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Beides kommt in der Gruppierung Freies Netz Werk Kultur e. V. zusammen, die sich im vergangenen Jahr als Verein gegründet hat und ihre Spannweite bereits im Namen trägt: Die Freiheit betont die Unabhängigkeit jeder und jedes Einzelnen, den losen Zusammenschluss von Individualisten und Individualistinnen; der eingetragene Verein zeigt an, dass die Sache ernst ist und erweitert das Feld der Handlungsmöglichkeiten deutlich. 

 Nicht nur Künstler und Künstlerinnen, auch Kulturschaffende, Journalisten und Journalistinnen und Kulturinteressierte, die eine starke und vielfältige Kultur in und um Wuppertal wollen, bilden ein interdisziplinäres Bündnis. Impulse, Referate, persönlicher Austausch, das Teilen von Ressourcen, Proberäumen, technischer Ausrüstung, Weiterbildungsangebote - die Liste der Vorhaben ist lang, die sich Freies Netz Werk Kultur auf die Fahnen geschrieben hat und von denen es bereits etliche seit Monaten in die Tat umsetzt. 

 Mit seinem monatlich wandernden Jour fixe macht der Verein Halt in den Kulturorten unserer Stadt. Jedes dieser Treffen beginnt mit der Vorstellung der jeweiligen Institution durch seine Gastgeber und Gastgeberinnen. Schlaglichter auf Themen werden gesetzt, kulturpolitische Debatten angestoßen, Gastreferenten und Gastreferentinnen zu Vorträgen eingeladen. 
Kulturschaffende unserer Stadt und darüber hinaus vernetzen, ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 12:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wuppertal-ist-die-stadt-der-macher</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-10]]></dc:identifier></item></channel></rss>