﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 10:16:44 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Schulterblick auf meine Wuppertaler Kulturjahre</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/schulterblick-auf-meine-wuppertaler-kulturjahre-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/schulterblick-auf-meine-wuppertaler-kulturjahre-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Schulterblick auf meine Wuppertaler Kulturjahre]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/schulterblick-auf-meine-wuppertaler-kulturjahre</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/735/birtefritsch.jpg" length="115865"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/735/images/birtefritsch-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Birte Fritsch 

 Als ich herkam, brachte ich angefangene Leben und verwegene Gedanken mit: Alle Zukunft war eine Erzählung. Jetzt verlasse ich die Stadt, in der keine Kindheit und doch ein ganzes Leben hinter mir liegt. Was ich hier gelernt habe, hätte ich woanders nicht verstanden. 

   
Birte Fritsch - Foto: Franziska Thule 

 Denn in Wuppertal stehen alle gemeinsam im Regen. Aus dem ständigen Mangel ist hier – trotzdem – ein immenser Reichtum entstanden: Eine Vielfalt an stabilen Provisorien, improvisierten Rettungen, veritablen Alternativen und Utopien. Topographisch vermag das langgezogene Tal an der Wupper der verräumlichte „Einschnitt im Kulturbetrieb“ selbst sein, aus der Kulturlandschaft ragt es dennoch empor. 

 Leider wird das hier viel zu selten gefeiert – und dort, wo gefeiert wird, da beschweren sich die Anwohnerinnen und Anwohner. Dieser verhaltene Enthusiasmus mag einerseits darin begründet sein, dass Wuppertal sich den meisten erst bei genauerem Hinsehen erschließt, um daraufhin gleich als das neue Berlin erkannt zu werden. Andererseits darin, dass viele der hiesigen Akteurinnen und Akteure schon so lange und hartnäckig aktiv sind, dass ihnen dabei der Blick dafür verloren gegangen sein mag, welche augenfälligen Höchstleistungen dabei entstanden. In ihrem fortwährenden widerständigen Streben übersehen sie zumal auch das Neue, übersehen die frischen Ideen in ihren alten Kämpfen. Halten fest an der Haltung, die freilich genauso beachtenswert ist, wie die Diversität an Positionen und kritischen Reflexionen. 

 Wuppertal habe ich stets und immer wieder aufs Neue als Experimentierfeld wahrgenommen, in dem kluge und kühne Ideen entstehen. Dass manche davon verworfen wurden, lag nicht immer daran, dass es hier keinen Platz für sie gegeben hätte. Manchmal standen Räume nicht allen offen. Und auch das ist etwas, das ich hier gelernt habe, wenngleich es für das ganze weite kulturelle Feld gelten mag: Es gibt so viele unsichtbare Schwellen, an ...]]></description><pubDate>Tue, 12 Mar 2024 22:18:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/schulterblick-auf-meine-wuppertaler-kulturjahre</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-735]]></dc:identifier></item></channel></rss>