﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 11:39:11 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Vom Soll und Haben unserer Kultur</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/vom-soll-und-haben-unserer-kultur</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/vom-soll-und-haben-unserer-kultur" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Vom Soll und Haben unserer Kultur]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/vom-soll-und-haben-unserer-kultur</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/759/max-christian-graeff3.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/759/images/max-christian-graeff3-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Max Christian Graeff 

 Bringt Ihnen die Briefpost manchmal Postkarten? Es gibt sie noch, und Ende Mai erscheint eine neue: Eine Frau und ein Mann, geflügelt und mit Heiligenscheinen, schauen von einer kleinen Wolke im All auf den dampfenden Erdball hinab, der mit Handgriffen versehen ist. Sie: „Und – was haben sie daraus gemacht?“ Er: „Einen Kugelgrill!“ – Diese saukomische Traurigkeit ist typisch für den Elberfelder Cartoonisten Polo, dessen große posthume Werkschau im Frankfurter Caricatura Museum für Komische Kunst am 29. Mai eröffnet wird. Beim derzeitigen Wetter erscheint der Witz etwas kühl, doch das wird sich in wenigen Tagen wieder ändern. Und dann wird endlich richtig angegrillt … 

   
Max Christian Graeff - Foto: C. Paravicini 

 Die Frage, was man selbst gegen die Sorgen der Zeit machen könne, beginnt bei den uns gewohnt gewordenen Vergnügungen schnell zu verdampfen. Bei allem, was uns zusammenführt und gemeinsam feiern lässt, ist das ja auch allzu verständlich: Man muss es nicht gleich trocken als soziale oder kulturelle Teilhabe bezeichnen; ohne Feste und Feiern von der Balkonparty bis zu den Wagner-Festspielen geht es einfach nicht. Und was ist schon so ein Tütchen Raubholz-Kohle aus fernen Urwäldern gegen die Umweltbilanz eines Opern- oder Tanztheaterabends, gar gegen die Mengen „grauer Energie“ eines ganzen Stadtfestes oder Megamusikfestivals? Die Thematik wird uns in diesem warmen Halbjahr sicher oftmals einholen, und tatsächlich gibt es erst einmal keine einfachen Lösungen. Ob „nur“ wilde Ekstase oder auch Bildungsauftrag, Diskurs und Austausch – Veranstaltungen der kommunalen, staatlichen oder gewerblichen Kultur wie auch all jene der freien und soziokulturellen Szenen bewegen in unserer Demokratie das Leben vorwärts; sie sorgen dafür, dass wir uns so unterschiedlich und gemeinschaftlich sehen können, wie jede und jeder von uns möchte. Solange die drohenden Kipppunkte zum gesellschaftlichen Rückwärtsgang noch nicht erreicht sind, ...]]></description><pubDate>Wed, 24 Apr 2024 07:11:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/vom-soll-und-haben-unserer-kultur</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-759]]></dc:identifier></item></channel></rss>