﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 06:30:04 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Das gro&amp;szlig;e Trotzdem - Kultivieren wir unseren Kontakt</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/das-groszlige-trotzdem-kultivieren-wir-unseren-kontakt</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/das-groszlige-trotzdem-kultivieren-wir-unseren-kontakt" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Das große „Trotzdem“ &ndash; Kultivieren wir unseren Kontakt]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/das-gro223e-trotzdem-ndash-kultivieren-wir-unseren-kontakt</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/244/img-torsten-krug4.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/244/images/img-torsten-krug4-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Theater sind Orte, die sich mit Inszenierungen auskennen. Vor einigen Wochen waren meine Frau und ich auf einer Premiere im Schauspielhaus Bochum. Im Foyer treffen wir auf mehr Einlasspersonal als Publikum. Wir warten auf Gäste, die in der Mitte der Reihe gebucht haben; erst dann können wir, die weiter außen sitzen, in den Theaterraum eingelassen werden. Bei den Verspäteten handelt es sich um ein junges Paar, das sich kurzzeitig trennen muss: er betritt den Saal von rechts, seine Freundin muss auf die andere Seite des Gebäudes, dann sitzen beide wieder nebeneinander in der Mitte. Die Premiere kann mit einer Viertel Stunde Verspätung beginnen. 

   
Torsten Krug – Foto: Andreas Fischer 

 Vergangenes Wochenende, wieder Bochum, erleben Kolleginnen und ich eine Aufführung im Prinz-Regent-Theater mit 18 statt knapp hundert Plätzen. Wieder werden wir durch eine aufwendige Inszenierung geschleust, stehen draußen in der Kälte, dürfen einzeln eintreten, nach jedem Toilettenbesuch wird selbige gereinigt. Nach der Vorstellung lotst ein Theatermitarbeiter jeden persönlich vom Platz, nach links, nach rechts, stopp, durch den Gang ohne anzuhalten, hinaus in die frische Nachtluft, die uns aufatmen lässt. 

 Auf der Bühne bringt das Ensemble unsere Lebenswirklichkeit auf den Punkt und berührt mit starken wie improvisierten Bildern: Pascal Merighi tanzt via Skype mit seinem Partner Juan Carlos Lérida, der auf einem nächtlichen Balkon in Barcelona zu sehen ist und nicht einreisen konnte. Tusnelda Mercy, ganzkörperverhüllt, hält Merighi den ganzen Abend über an einer langen Kette, wie auf Abstand, aber auch, als könnte er in die virtuelle Welt entschwinden. Auf die Frage, was diese Produktion mit ihnen mache, antwortet Merighi im Publikumsgespräch, ihm fehle „die Erde“, er spüre sich „nur halb da“. Wir nicken. 

 Die Allgemeinverfügungen wechseln beinahe täglich und vermischen sich mit den Regelungen auf Landes- und Bundesebene, bis in die Träume ...]]></description><pubDate>Wed, 21 Oct 2020 11:09:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/das-gro223e-trotzdem-ndash-kultivieren-wir-unseren-kontakt</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-244]]></dc:identifier></item></channel></rss>