﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 10:36:26 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kunst und Kultur als wichtiges Korrektiv</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunst-und-kultur-als-wichtiges-korrektiv</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunst-und-kultur-als-wichtiges-korrektiv" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kunst und Kultur als wichtiges Korrektiv]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kunst-und-kultur-als-wichtiges-korrektiv</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1088/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1088/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Hin und wieder gerät in diese Kolumne ein hoher Ton. Oft ist da von großer Weltpolitik die Rede, werden Zukunftsszenarien weit über unser Tal hinaus ersonnen oder gesponnen, Themen miteinander verknüpft, die sonst unabhängig voneinander betrachtet oder gar verschwinden würden. – Warum ist das so? Geht es an diesem von der Westdeutschen Zeitung eingeräumten Platz nicht eigentlich „nur“ um Kultur in Wuppertal, insbesondere um die freie Szene? 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 In den letzten Wochen und Monaten ist mir selbst erst richtig klar geworden, wie diese beiden Dimensionen – ich nenne sie mal das „Globale“ und das „Lokale“ – zusammenhängen. Zunächst: Kulturschaffende haben oft eine ausgeprägte seismographische Sensibilität für gesellschaftliche Erschütterungen und Verwerfungen. Wir haben es uns zum Beruf gemacht, divergente Wahrnehmungen miteinander in Tuchfühlung oder auch zum Clash zu bringen. Aus dieser Reibung entstehen Funken, im besten Falle: Kunst. Doch ein anderer Aspekt ist mir hier wichtig: In Zeiten politischen Umbruchs, in Zeiten wachsenden Autoritarismus, auch „nur“ in Zeiten, in denen unsere Politik hierzulande uns mehr und mehr in den Kategorien eines Wirtschaftsunternehmens beschreibt – in diesen Zeiten sind Kunst und Kultur das wichtigste und manchmal einzige Korrektiv. 

 Wenn zum Beispiel unser Bundeskanzler von uns als einem „Standort“ spricht und dabei verloren geht, dass wir doch eine Gesellschaft sind, können wir uns das bewusst machen – wie das gute Theaterstücke vermögen oder konkret die Gesellschaftswissenschaftlerin Maja Göpel in einer Diskussionsrunde getan hat. Noch spezifischer gilt das für die sogenannte freie Szene: Staatlich finanzierte Kulturinstitutionen sind bei einem autoritären Politikwechsel, wie ihn einige auch für dieses Land an die Wand malen, mit die ersten, deren Leitungen ausgetauscht werden. Institutionen und Künstlerinnen der freien Szene sind da resistenter und per se ...]]></description><pubDate>Tue, 10 Feb 2026 22:46:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kunst-und-kultur-als-wichtiges-korrektiv</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1088]]></dc:identifier></item></channel></rss>