﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 03:27:22 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wie uns Unsicherheit und Zuversicht zusammenbringen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wie-uns-unsicherheit-und-zuversicht-zusammenbringen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wie-uns-unsicherheit-und-zuversicht-zusammenbringen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wie uns Unsicherheit und Zuversicht zusammenbringen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wie-uns-unsicherheit-und-zuversicht-zusammenbringen</link><description><![CDATA[ Von Uta Atzpodien 

 „Wir sind nicht sicher“: Wie eine stete Alarmbereitschaft hat sich ein mulmiges Grundgefühl breitgemacht, in mir, hier in Wuppertal, wohl auch weltweit, bis in die entlegensten Winkel unserer Erde. Wir sind nicht sicher, ob wir uns trotz aller Isolation nicht infiziert haben, dies noch tun werden oder andere infizieren. Wir sind nicht sicher, wie sich alles weiterentwickelt, was konkret nach der Osterzeit geschieht, welche wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und menschlichen Gefahren und Potenziale sich aus der Krise ergeben. Die Worte „Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“ stammen vom legendären Wortakrobaten Joachim Ringelnatz, der die Medien_Kunst_Nacht am letzten Wochenende inspirierte. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Die Zukunft hat uns eingeholt: Kuratiert von der Videokünstlerin Ilona Hellmiß wurde WirSindNichtSicher vergangenes Wochenende mit Werken von zehn Künstlerinnen und Künstlern in den Riedel-Hallen umgesetzt, nicht wie geplant als analoge Publikumsveranstaltung, sondern als Live-Stream via Stew.one, ein Kultureintopf-Portal, im spontanen Umgang mit der Herausforderung der Corona-Krise. 

 Einen Hyperraum erschufen Gregor Eisenmann und Achim Konrad inmitten der Hallen über eine mit Stoff verhüllte Kuppel mit virtuosen, fast psychedelischen Projektions- und Klangräumen. Wellen, Flüsse, Wassergläser, Regentropfen: Mich faszinierte, wie die Künstlerin Aki Nakazawa in ihrer filmischen Arbeit mit Wasser als bewegendem Element umging. „Undine“ nannte sie sie nach dem weiblichen Wassergeist, inspiriert von einem Klavierstück von Maurice Ravel und einer Erzählung des mexikanischen Schriftstellers Octavio Paz: Mi vida con la ola – Mein Leben mit der Welle. Für die Künstlerin symbolisiert Wasser ebenso Unsicherheit wie Freiheit, ganz wie das, was wir momentan leben. 

 Eine Frau, die im Kreis rennt, hat sich über den Filmstream in mich eingebrannt. Seit elf Jahren rennt sie im Kreis, die aus ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 23:21:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wie-uns-unsicherheit-und-zuversicht-zusammenbringen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-120]]></dc:identifier></item></channel></rss>