﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 10:11:49 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Vertrauen da, wo die Seele singt</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/vertrauen-da-wo-die-seele-singt-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/vertrauen-da-wo-die-seele-singt-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Vertrauen da, wo die Seele singt]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/vertrauen-da-wo-die-seele-singt</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/276/img-uta-atzpodien5.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/276/images/img-uta-atzpodien5-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Eis rankt sich um die Äste, Baumnadeln, rote Hagebutten und anderes Naturwerk inmitten unserer von feinem Schnee überzogenen Stadtlandschaft. Ein Szenario, das uns innehalten lässt, tief durchatmen angesichts einer Schönheit, die uns die Natur mit einzigartigen Momenten zu vermitteln vermag. Dieses Eintauchen in den Augenblick kennt wohl jede und jeder: Berührende Momente stellen sich ein, in Begegnungen mit Menschen oder eben über Kunsterfahrungen. Nähe entsteht, ein Gefühl von Vertrautheit und Vertrauen. Das erfahren wir einzeln, also jede und jeder für sich oder auch als Gemeinschaft, wenn Menschen zusammenkommen, im Theater, in der Oper, in Ausstellungen oder all den spannenden Kunst- und Kulturorten. Eine Melodie, unvergessliche Mimik, Wörter in hingebungsvoller Poesie, Satire oder eindringliche Körper in Bewegung können das sein. All dies bewegt uns, dort, „wo die Seele singt“, an all den Orten, an denen Kunst geschieht und die seit fast einem Jahr oder konkret seit dem November wieder geschlossen sind. Wie geht es wohl den Stadtbewohnerinnen, -bewohnern, dem Publikum an sich damit, so ganz ohne? 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 „100 Tage Einsamkeit“ hörte ich gerade zum kulturellen Lockdown in einem Beitrag auf Deutschlandradio Kultur. „Ja, ja, ja, ja, ja, nein, nein, nein, nein, nein“: Digital zumindest sind Künstlerinnen und Kulturschaffende extrem aktiv, ob in Netzwerken, Gesprächen oder Kunstaktionen. Und zugleich ist es still geworden, denn das Analoge, Sinnliche ist nicht so leicht zu ersetzen. Erst letzten Samstag wurde in Marseille der „Kulturelle Notstand“ ausgerufen und die Theater der Stadt für einen Tag geöffnet – selbstverständlich mit notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Ein Notruf war es, denn in der Öffentlichkeit, auch in den Feuilletons, wird die Bedeutung von Kultur als gelebte und erlebte Freiheit und Ausdruck des Menschen zu wenig gewürdigt. Noch weiter würde ich gehen, denn mit Kunst und Kultur ...]]></description><pubDate>Wed, 10 Feb 2021 09:06:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/vertrauen-da-wo-die-seele-singt</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-276]]></dc:identifier></item></channel></rss>