﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 06:24:39 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Das gro&amp;szlig;e Flattern hat begonnen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/das-groszlige-flattern-hat-begonnen</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/das-groszlige-flattern-hat-begonnen" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Das große Flattern hat begonnen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/das-gro223e-flattern-hat-begonnen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/312/max-christian-graeff1.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/312/images/max-christian-graeff1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Max Christian Graeff 

 „Endlich wieder Randale!“ entfuhr es mir heute früh, als das Getöse von draußen zum Küchentisch drang. In der von ekstatischen Lauten begleiteten Rangelei ging es jedoch weder um Impfstoffe noch um Parteiplakate, und selbst die kobolzenden Grundschüler waren Mäuschen gegen die Bande, die sich hoch im Weißdorn um die Absprungplätze stritt: Eine Jungmeise nach der anderen sprang hektisch flatternd und krakeelend ins Leere, um nach verwegenen Sturzfiguren in den Glockenblumen zu landen. Nochmal fliegen lernen wäre schön, dachte ich und suchte im Netz nach Neuigkeiten zum hiesigen Kultursommer, der ab Juni unter dem Titel „Gemeinsam zurück über die Wupper“ stattfindet. Kultursommer gibt's heuer in vielen Gemeinden, sogar in Zeven, doch einen solch verzwickten Titel hat wohl niemand. Wie dieser Blick zurück nach vorn uns emotionalisieren wird, ist aber noch geheim. Bleibt es beim Spektakel mit neuen Moves und Feelings aus den Trainingscamps des Lockdowns oder entsteht spontan ein Labor für Wirkstoffe in so aufregender wie gezügelter Zeit? Neben dem sozialen Leben gibt es Gagen; das ist der notwendige Kern des Events. 

   
Max Christian Graeff - Foto: C. Paravicini 

 Inzwischen sind auch einige tragende Säulen des lokalen Kulturgeschehens wieder zu besuchen; der Salon „Literatur auf der Insel“ im Ada lieferte kürzlich noch den Abend mit Mithu Sanyal per Stream und holt am Donnerstag weiter auf, wenn Philipp Weiss vor atmendem Publikum aus seinem Großwerk „Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen“ liest. Literatur hilft seit jeher, um trotz der zivilisationsgeschichtlichen Unwetterlage täglich Fliegen zu lernen; sie rettet uns vor der Selbstaufgabe wie auch vor den Pirouetten permanenter Selbstbespiegelung. Kultur ist, wenn man's trotzdem macht. 

 Dahingehend ist derzeit jede Menge los: Gerade letzte Woche lief das Festival „Die Unendlichkeit des Augenblicks. Aufführungskünste nach Beuys“ auf stew.one, wobei mir trotz hehrer, ...]]></description><pubDate>Thu, 10 Jun 2021 13:39:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/das-gro223e-flattern-hat-begonnen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-312]]></dc:identifier></item></channel></rss>