﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sun, 03 May 2026 00:34:28 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wuppertal und die Welt</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wuppertal-und-die-welt-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wuppertal-und-die-welt-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wuppertal und die Welt]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wuppertal-und-die-welt</link><description><![CDATA[ Von Uta Atzpodien 

 Zum hiesigen Karneval, zum „Carnaval Brasileiro. Ein Fest für den Regenwald“ lud Musiker Charles Peterson am Wochenende ins Internationale Begegnungszentrum in Wuppertal ein, auf einem Foto kokett versteckt hinter bunter Federmaske. Capoeira, Sambaklänge, Performances lockten mich, den Kontakt zu meiner fernen zweiten Heimat Brasilien mitten in Wuppertal aufzufrischen. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Ich blieb dennoch zu Hause. Müdigkeit und Erschöpfung verordneten mir eine Auszeit. Immer wieder erstaunlich, wie beim Innehalten Lichter aufgehen, sich das Verstehen der Welt verdichtet, auch wenn es immer eine Suche bleibt. Tags darauf meldete mir die Tagesschau aus Rio de Janeiro, wie die Gruppe Mangueira politisch unverhüllter als je zuvor aufbegehrt, Jesus mit schwarzem Gesicht, dem Blut der Ureinwohner und dem Körper einer Frau auf die Straße trägt. Aus meiner alten Kindheitsstadt hörte ich, wie ein Büttenredner als „Obermessdiener am Hohen Dom“ bei „Mainz bleibt Mainz“ klare Worte gegen rechte Hetze findet, sich zu einer weltoffenen Stadt positioniert, gelikt und weitergetragen von Rezo, Böhmermann und vielen anderen. Es ist ermutigend, wenn Menschen Haltung zeigen und sich für Würde und Werte einsetzen. Dem begegne ich gerne in der Kunst, dann, wenn sie authentisch visionär wird, als wolle sie uns den Weg zeigen. 

 Am letzten Freitag hatte eine befreundete Filmemacherin zu einem heimeligen Wohnzimmerkonzert mit Maria Basel geladen, zu sinnlich verbindender Musik mit einzigartigen Stimmen. Zusammen mit Gast Golow sang sie „It is getting clearer“. Ja, genau dann, wenn wir die Welt besser verstehen. Als Golow dann noch seinen Song „Slowly“ vorstellte, der im März rauskommt, sprach er von einer Reise aus der Komfortzone zu sich selbst und wurde herausfordernd, fast zeitlos langsam. 

 Das lässt mich an einen Künstler denken, dessen Kreativität aus einem Innehalten entsteht, den Choreographen Mark Sieczkarek. In ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 23:10:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wuppertal-und-die-welt</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-115]]></dc:identifier></item></channel></rss>