﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 14:04:19 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Warum ist das Sch&amp;ouml;ne schwer zu begreifen?</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/warum-ist-das-schoumlne-schwer-zu-begreifen</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/warum-ist-das-schoumlne-schwer-zu-begreifen" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Warum ist das Schöne schwer zu begreifen?]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/warum-ist-das-sch246ne-schwer-zu-begreifen</link><description><![CDATA[ Ich nutze jetzt mal das Sommerloch und versuche zu klären, was Kunst ist. Wünschen Sie mir Glück, denn normalerweise antworte ich darauf: Kunst ist von Künstlern und schweige dann beredt. Das hat bisher noch immer geklappt. Dass man meine Empathie für die Kunst überprüfen möchte, passiert oft auf Ausstellungseröffnungen. Mit dem nächsten Bussi rechts, Bussi links kann ich mich dann jedes Mal verlässlich von einer weiteren Debatte entfernen. Die meisten Besucher einer Ausstellungseröffnung nehmen diesen Event sowieso nur wahr, um sich ihrer Selbst zu versichern und sich ins Bild zu schmeißen. Sie wollen oftmals ein kostengünstiges Partyerlebnis. Reden werden gehalten, kurze Musikstücke gegeben und oft kommt der Satz: Vor lauter Gästen sehen wir den Wald leider nicht. Dabei gibt es nichts Schöneres, als sich mit bildender Kunst zu umgeben und sich mit ihr zu beschäftigen. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Wenn ich eine, im besten Sinne, interessenlose ästhetische Erfahrung mit einem Gegenstand mache, steht für mich die Zeit still. Alles andere tritt zurück. Ich bin nicht alt, nicht jung, nicht krank oder gesund und ob die Miete schon wieder fällig ist, verlässt für einen Augenblick den Bereich meiner Sorgen. Wenn ich einem Kunstwerk, das auch ein Kunstwerk ist, begegne, passiert etwas zutiefst Besonderes: Es sagt mir etwas – ich fühle mich aufs Geheimste angesprochen. Manchmal und das ist nicht selten, eröffnet mir dieser Vorgang ganz neue Sichtweisen. Viele neue Dinge in unserer Welt geben uns ja leider keine Anhaltspunkte mehr, die Suche nach der Essenz ist verdammt anstrengend geworden. Vielleicht ist einfach keine Antwort in Sicht und ich sollte die Frage noch einmal überdenken? Man sagt, Kunstwerke werden immer auch von der sie umgebenden Zeit bestimmt. Die Zeit, in der wir im Moment leben empfinde ich als extrem unübersichtlich. Kommt jetzt etwa: New Biedermeier? Gegenständliches, Figuratives ohne Funktion – schön bunt – digitalisiert, ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 21:11:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/warum-ist-das-sch246ne-schwer-zu-begreifen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-85]]></dc:identifier></item></channel></rss>