﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:56:17 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Das Tal der künstlerischen Intelligenz</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/das-tal-der-künstlerischen-intelligenz</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/das-tal-der-künstlerischen-intelligenz" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Das Tal der künstlerischen Intelligenz]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/das-tal-der-kuenstlerischen-intelligenz</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/844/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/844/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Meine Stadt steckt voller Möglichkeiten. Über 150 Nationen leben hier friedlich miteinander. Meine Stadt ist grün und wird mit einer machbaren Buga 2031 nachhaltig grüner werden. In meiner Stadt lebt Tony Cragg, der erfolgreichste Bildhauer der Welt, in friedlicher Koexistenz mit unzähligen, oft ehrenamtlich aktiven Zukunftskünstlern und Zukunftskünstlerinnen. Meine Stadt tanzt, und wenn meine Stadt in fünf Jahren 100 Jahre alt sein wird hat sie hoffentlich ihr (Pina Bausch) Zentrum neu erfunden. Meine Stadt war mal sehr reich. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Jetzt ist meine Stadt arm. So arm, wie jedes dritte Kind, das in Wuppertal lebt. Die Armut und ihre gesellschaftlichen Folgen bilden sich immer mehr im Stadtbild ab und das, obwohl der berühmteste Sohn Wuppertals, der junge Friedrich Engels, zusammen mit Karl Marx, in denkwürdigen Schriften bereits vor fast 200 Jahren auf die Auswirkungen Industrieller Revolutionen, die nicht mit dem Versuch einer Lösung der sozialen Frage einhergehen, aufmerksam machte. Durch Armut auf den Straßen und bei uns auch auf den Trassen, entstehen im Moment Alltagserfahrungen, die Wuppertal bald seiner potenziellen Anziehungskraft berauben könnten. 

 Eine neue Strategie muss also her. Hier mein Vorschlag: die extraordinäre, künstlerische Intelligenz dieser Stadt muss mehr mit den Künstlerinnen und Künstlern die hier leben und arbeiten in Verbindung gebracht werden, denn auch die lokalen Größen leisten in und für Wuppertal jeden Tag Pionierarbeit. Die Anzahl der künstlerischen Projekte der Wuppertaler Künstlerinnen und Künstler wächst und wächst, trotz oft prekärer Begleitumstände, und das Angebot ist noch erfreulich vielfältig. Ja, der Gestaltungswille der Bürgerinnen und Bürger in Wuppertal ist eine großartige Leistung, die hier bei uns allerdings gerne wie ein Gottesgeschenk entgegengenommen wird. Es wird in Zeiten knapper Kassen und drohender Haushaltslöcher, meist ...]]></description><pubDate>Wed, 30 Oct 2024 00:56:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/das-tal-der-kuenstlerischen-intelligenz</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-844]]></dc:identifier></item></channel></rss>