﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 06:31:15 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Die Kunst des Reisens besteht aus herzlichen kleinen Spontantreffen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-des-reisens-besteht-aus-herzlichen-kleinen-spontantreffen</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-des-reisens-besteht-aus-herzlichen-kleinen-spontantreffen" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Die Kunst des Reisens besteht aus herzlichen kleinen Spontantreffen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-des-reisens-besteht-aus-herzlichen-kleinen-spontantreffen</link><description><![CDATA[ Was würden Sie tun, wenn eine international gefeierte Tanzkompagnie aus Taiwan, die sie im vergangenen Jahr erst kennengelernt haben, sich bei Ihnen meldet, mit dem Wunsch innerhalb der nächsten Stunden mal eben kurz Wuppertal zu besuchen? Der Starchoreograf Huang Yi, der Mann, der auf der ganzen Welt mit seinem Roboter KUKA tanzt und sein Team kamen zu uns, weil er lieber auf den Spuren seines Idols Pina Bausch wandeln wollte, als sich die Landeshauptstadt, in der er am Abend einen Auftritt hatte, anzusehen. Eine unserer leichtesten Übungen. 

   
Christian Koch, Projektgeschäftsführer des Pina-Bausch-Zentrums, ermöglichte dem Reisetross um Starchoreograph Huang Yi Einblicke in das Wuppertaler Schauspielhaus. Foto: Ralf Silberkuhl 

 Mit fordernden Ausgangslagen haben wir mittlerweile Erfahrung: Wir, wie so oft ohne Budget jetzt aber auch noch ohne Schwebebahn hatten unsere liebe Not in so kurzer Zeit ein passendes Programm zusammenzustellen. Die Tänzer waren mit einem extrem knappen Zeitfenster von nur drei Stunden vor Ort, da sie am Nachmittag zurück in Düsseldorf sein wollten, um abends an dem Festival Hi- Robot im Tanzhaus NRW teilzunehmen. Die Planungsphase für uns, eine maßgeschneiderte Tour auszuarbeiten: kurz. Die Lösung: eine dreistündige Städterundfahrt der besonderen Art. Unser Freund Christian Koch, der Projektgeschäftsführer des Pina-Bausch-Zentrums, ermöglichte einen spektakulär kurzfristig anberaumten, exklusiven Besuch im Wuppertaler Schauspielhaus. 

 Danach ging es per Schwebebahnersatzverkehr über Vohwinkel mit dem elektroangetriebenen O-Bus nach Solingen-Gräfrath, um am Central das Café Müller im Original zu besichtigen. Pina Bausch wuchs dort auf. 1978 entwarf sie, inspiriert von diesem Café das gleichnamige, weltbekannte Tanzstück Café Müller. Die von uns kurzerhand als Sehenswürdigkeit eingestufte Brachfläche in direkter Nachbarschaft, auf der einst Pina Bauschs Geburtshaus stand, betrachtete man gemeinsam sehr nachdenklich. Auf dem ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 20:37:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-des-reisens-besteht-aus-herzlichen-kleinen-spontantreffen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-70]]></dc:identifier></item></channel></rss>