﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 11:23:21 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Was Menschen brauchen, wonach sie sich sehnen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/was-menschen-brauchen-wonach-sie-sich-sehnen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/was-menschen-brauchen-wonach-sie-sich-sehnen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Was Menschen brauchen, wonach sie sich sehnen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/was-menschen-brauchen-wonach-sie-sich-sehnen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/673/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/673/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 „Ich schaue in die Gesichter meiner Mitmenschen. Schock. Dumpfheit. Die Herzen schwer vor ständiger seelischer Belastung“, schreibt der israelische Schriftsteller David Grossmann in einem kürzlich erschienenen FAZ-Artikel. „Immer wieder versichern wir einander: ein Albtraum, ein beispielloser Albtraum. Ihn zu beschreiben fehlen die Worte. Worte vermögen ihn überhaupt nicht zu fassen.“ Selbst aus der Ferne ist das Leid der Menschen im Nahen Osten nur schwer zu erfassen, auszuhalten. Zugleich fragt der Autor angesichts der umfassenden Grausamkeit danach, wie es gelingen möge, „übliche Formeln abzuschütteln“, „ein normales, von Angst und äußerer Bedrohung freies Leben“ zu erlangen. „Ein dauerhaft geborgenes Dasein. In einem behüteten Heim.“ Wie viele sehnen sich wohl danach. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Als am letzten Wochenende in Essen der Deutsche Tanzpreis 2023 verliehen wurde, begannen die Laudationen, so eine Kollegin, mit Ausführungen zu den Ereignissen im Nahen Osten. Legendäre Größen des Wuppertaler Tanztheaters Pina Bausch, Josephine (Jo) Ann Endicott, Malou Airaudo, Lutz Förster und Dominique Mercy wurden mit einem facettenreichen Programm geehrt: sie, die sich mit anderen, mit ihrer Eigenart, ihrer Authentizität, Energie und Lebensfreude seit Jahrzehnten in die Herzen der Menschen getanzt und sie bewegt haben. Die Hommage galt natürlich auch Pina Bausch, die weltweit im Leben und künstlerischen Schaffen so vieler Menschen tagtäglich präsent ist. Liegt die eigentliche Kraft kulturellen Erbes nicht genau darin? Das, was herausragende Kunst im Menschen, konkret auch bei nachwachsenden Kunstschaffenden bewegt und anregt: In diesem kulturellen Erbe liegt ein bisher noch zu wenig gehobener Schatz. Welch schöne Fügung also in Essen! Die diesjährigen 50 Jahre Tanztheater Pina Bausch gehen hier dagegen eher unter, werden wenig gefeiert, wenig gewürdigt. 

 Bei unserem „Literatur auf der Insel“-Gespräch mit dem Autor ...]]></description><pubDate>Wed, 18 Oct 2023 08:03:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/was-menschen-brauchen-wonach-sie-sich-sehnen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-673]]></dc:identifier></item></channel></rss>