﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 22:23:02 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kunstschaffende aller Länder, vereinigt euch</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunstschaffende-aller-länder-vereinigt-euch</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunstschaffende-aller-länder-vereinigt-euch" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kunstschaffende aller Länder, vereinigt euch]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kunstschaffende-aller-laender-vereinigt-euch</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/763/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/763/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 „Wir könnten, sofern wir wollen, nicht mehr nur Kunden, sondern Mitverantwortliche unserer Vergnügungen sein.“ So endete die Kolumne des geschätzten Kollegen Max Christian Graeff an dieser Stelle vor einer Woche. Hier stimme ich aus ganzem Herzen zu und möchte da gerne noch ein bisschen weiterdenken, denn Vergnügungen sind tatsächlich sehr vielfältig und einen Anspruch darauf gibt es nicht. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Genauso wenig wie einen Anspruch auf ein gesichertes, gutes Leben. Alles muss immer wieder neu verhandelt und mutig erstritten werden. Tanzen wir also in Zukunft nicht mehr vergnügungssüchtig in den Mai, sondern lieber mit verantwortungsbewusster Ausdauer für die Kunst der Freiheit auf der Straße. Sonst sind wir (frei nach Pina Bausch) bald wirklich verloren. Die Kunst als urmenschliche Geste unterbricht das aktive Verhältnis zur Welt für einen kurzen Augenblick und verankert den Menschen in der Gegenwart immer wieder neu. Auch in eine Gegenwart, in der sich die Spannungen zwischen den Mächtigen auf einem historischen Höhepunkt befinden. Dies braucht so viel mehr Bewegung in den Gedanken … denn es geht nicht nur darum, wie ich mich bewege, sondern was mich bewegt. Gerade wir Wuppertaler und Wuppertalerinnen sollten nach 50 Jahren Tanztheater doch wissen, dass Tanz auch Arbeit ist, gepaart mit der Angst vor dem Unvorstellbaren, die ja der eigentliche Inhalt einer diffusen Angst ist. 

 Geschichte ist das, was erzählt wird und die Wahrheit muss schon stimmen, sonst werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht; immer wieder, wiederholt und immer weiter verstärkt. Bei seinem Besuch auf der Biennale in Venedig, der ältesten internationalen Kunstausstellung für zeitgenössische Kunst, hat Papst Franziskus letzten Sonntag einen eindringlichen Appell in die Geschichtsbücher für die Menschenrechte geschrieben: Alle Kunstschaffenden aller Länder sollten sich vereinen, „um die Welt von sinnlosen und leeren ...]]></description><pubDate>Wed, 01 May 2024 16:52:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kunstschaffende-aller-laender-vereinigt-euch</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-763]]></dc:identifier></item></channel></rss>