﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 02 May 2026 05:25:21 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Zusammen Kunst und Leben eine Chance geben</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zusammen-kunst-und-leben-eine-chance-geben-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zusammen-kunst-und-leben-eine-chance-geben-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Zusammen Kunst und Leben eine Chance geben]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/zusammen-kunst-und-leben-eine-chance-geben</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/509/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/509/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 „Freundschaft entsteht, wenn das Du und das Ich sich auflösen“ war einer der letzten Sätze, die ich auf meiner Woga-Expedition am letzten Wochenende in einem Hinterhof im Elberfelder Luisenviertel hörte. Irgendwie passt diese Aussage zu den Ritualen unserer WZ-Kolumne, die darin bestehen, unsere Texte gegenzulesen und ein Feedback zu geben, den Senf, wie wir sagen, den die oder der andere aufnehmen kann, wie es passt. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Ich liebe sie, diese Feedback-Kultur und lerne immer wieder neu, was es heißt, Perspektiven zu wechseln, sich selbst zu hinterfragen und darüber miteinander zu wachsen. Als ich letzte Woche den Text meines Kollegen Torsten Krug „Kunst gibt der Wahrheit eine Chance“ las, verknüpften sich eigene Erlebnisse damit. Die von ihm benannte „Wahrhaftigkeit“ – als Verbindung mit anderen Menschen – war mir gerade über Performance-Momente präzise und tief erfahrbar begegnet: Sie gaben mir Zuversicht in das, was die Kunst im Leben vermag. 

 Inmitten von sich aneinanderreihenden Schuhen, Stapeln von Tischdecken und Betttüchern, Möbeln, Kleiderbügeln, klanglich orchesterhaft angeordnetem Porzellan, Tellern, Tassen: All dies waren Objekte einer Haushaltsauflösung nach dem Ableben einer alten Dame. Anni-Hanni hieß die fiktive Figur, Erika zuvor, wie meine Großmutter. Der Performer Daniel Ernesto Müller hinterließ diese Dame in den Herzen der Zuschauerinnen und Passanten: in der mehrstündigen Performance „Aufgelöst“ von Angie Hiesl und Roland Kaiser mitten auf dem Rudolfplatz in Köln. In einer Verflechtung von Realität und Fiktion ging es um das tabubehaftete Thema Tod. Wer kennt das nicht? Ein Mensch ist plötzlich nicht mehr da. Seine oder ihre Hinterlassenschaften tragen Spuren einer gelebten Zeit weiter. Mir standen immer wieder die Tränen in den Augen. Was soll das Ganze, wie der Kollege Kunst befragte? Als künstlerische Intervention mitten im Leben, im Konsumtreiben der Großstadt sind ...]]></description><pubDate>Wed, 02 Nov 2022 23:19:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/zusammen-kunst-und-leben-eine-chance-geben</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-509]]></dc:identifier></item></channel></rss>