﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 11:21:18 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Ins Digitale und wieder zur&amp;uuml;ck</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/ins-digitale-und-wieder-zuruumlck</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/ins-digitale-und-wieder-zuruumlck" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Ins Digitale und wieder zurück]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/ins-digitale-und-wieder-zur252ck</link><description><![CDATA[ Von Torsten Krug 

 Lockerungen! Was für ein verführerisches Wort! Haben wir nicht alle genug Zeit in diesem Alptraum verbracht? Haben wir nicht einen Anspruch darauf, belohnt zu werden für unsere Disziplin, unsere Einsamkeiten, Verluste, unsere Genügsamkeit? Nach einem im Vergleich mit anderen Ländern leichten wie kurzen Lockdown möchten viele zurück zur „Normalität“, was immer das ist. In einem Interview in der Taz mit dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach lese ich, dass das Virus noch bis 2022 unser Leben bestimmen werde, mit Masken, Abstandsgeboten und Hygieneregeln. Für Großveranstaltungen, aber auch Kneipenbesuche sieht Lauterbach noch lange schwarz. Maßgebliche Virologen und auch die Kanzlerin warnen davor, das bisher Erreichte leichthin zu verspielen. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Also weiter stillhalten, zu Haue bleiben (wer kann)? Weiter „rumskypen, dropboxen und wetransfern“, wie der Sänger und Theaterregisseur Schorsch Kamerun es nennt? Welche gemeinsamen Räume bleiben uns noch? Wo finden wir Nähe, wo Resonanz? 

 Wie sehr brauchen wir in diesen Zeiten die Künste, für unseren inneren Kompass! Was täten wir jetzt ohne Bücher, Filme, Gespräche, Theateraufführungen, ohne Musik!? 

 Künstlerinnen und Künstler haben in den vergangenen Wochen eine Menge dazugelernt. Sie wissen nun, auf welchen Plattformen es sich gut konferieren lässt, können zoomen, streamen, ganz alleine Live-Videos oder Podcasts produzieren. Und natürlich ist das Ausweichen ins Digitale ein Trost. Viele Lernprozesse werden wir mit in die Zukunft nehmen. Doch brauchen wir schon jetzt Ideen für eine Rückkehr ins Analoge, ins Physische, zurück auch in unsere Kulturorte. Der Versuch, Bühnen-Situationen, ob live oder Aufzeichnungen davon, ins Netz zu stellen, ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Es wird in den kommenden Monaten nicht mehr genügen, weiter am großen Archiv zu basteln. 

 Pariser Tänzerinnen und Tänzer, die extra für das Medium ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 23:29:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/ins-digitale-und-wieder-zur252ck</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-124]]></dc:identifier></item></channel></rss>