﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 17:15:32 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Juni 2018</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/juni-2018-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/juni-2018-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Mit Kunst und Kultur in die Zukunft]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/mit-kunst-und-kultur-in-die-zukunft</link><description><![CDATA[ Wir sind Einzelne. Wir sind frei. Wir vernetzen uns. Wir schaffen Werke. Alles für die Kultur. Das Bündnis Freies Netz Werk Kultur aus Kulturschaffenden Wuppertals und der Region bildet seine Widersprüche und Spannungen bereits in der Namensgebung ab. In seiner ersten Mitgliederversammlung nach Vereinsgründung im Mai 2017 erscheint das Wagnis gelungen. Kaum zu glauben, was in einem Jahr alles angestoßen wurde. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Die Bilanz beeindruckt und ist der Erfolg ehrenamtlicher Arbeit vieler, maßgeblich des aktuellen Vorstands, der seit seiner Zusammensetzung allein 18 Vorstandssitzungen und zahlreiche lose Treffen absolvierte: Lars Emrich, Zara Gayk, Uta Atzpodien, Christian von Grumbkow und Tine Lowisch. Jour-fixe-Veranstaltungen an wechselnden Kulturorten boten nicht nur Mitgliedern Infos, Impulse, Fort- und Weiterbildung und Gelegenheit zur Vernetzung. So in Utopiastadt, in der Färberei, der City-Kirche, im NRW Kultursekretariat, in der Börse, im Ort oder im Wuppertal Institut. Dort fand eines der bisher meist besuchten Treffen statt und reichten sich Kunst und Wissenschaft die Hand. 

 Angesichts unserer ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Situation stellt das weltweit renommierte Wuppertal Institut die Frage nach der „großen Transformation“, das heißt, nach einer Veränderung hin zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Gesellschaft. Aus dieser Begegnung entstand die gemeinsame Arbeit an der Studie „Zukunftslabor Kunst und Kultur“, welche die Potenziale zur Transformation für Wuppertal in Verbindung mit Kunst und Kultur erforscht: Wie wollen wir leben? Welche Rolle spielen Kunst und Kultur dafür? Ausgangsbasis sind zukunftsweisende Projekte und Akteure, wie es sie bereits zahlreich in unserer Stadt gibt. Aus dem Jour fixe entstanden und entstehen neue Verbindungen, Arbeitsfelder und Kooperationen. Nicht zuletzt diese Kolumne, die seit Januar Kunst und Kultur in Wuppertal und darüber hinaus abbildet ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 18:42:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/mit-kunst-und-kultur-in-die-zukunft</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-33]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Mit Kindern mutig in die Zukunft]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/mit-kindern-mutig-in-die-zukunft</link><description><![CDATA[ „Tanz, sonst sind wir verloren.“ Unter einem hochgekrempelten Hemd lugen diese Worte hervor, tätowiert auf den Arm eines Künstlers. Er sammelt gerade Objekte zusammen, die für das Kinder- und Jugendprojekt „tanz, tanz … wir“ vom Tanztheater Wuppertal am vergangenen Wochenende im Barmer Haus der Jugend installiert waren. Ob Lebens- oder Überlebensparole: Die Worte rufen Gänsehaut hervor mit ihrer eindringlichen Aufforderung, nicht aufzugeben, sich zu bewegen, zu tanzen, zu inspirieren, gemeinsam etwas zu tun. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Bekannt wurden die Worte durch Pina Bausch und den Film von Wim Wenders. Sie saß mit Zigeunerfamilien zusammen, heißt es, sie sprachen, fingen irgendwann an zu tanzen und forderten zum Mitmachen auf. Sie zögerte, bis ein ungefähr zwölfjähriges Zigeunermädchen sie mit diesen Worten aufforderte, mitzutanzen. Viele Erwachsene haben sie oft schon verloren, diese eindringliche, manchmal naive, grenzüberschreitende und zukunftsweisende Kraft, die in Kindern und Jugendlichen steckt. 

 Fantasie, Kreativität und Lebendigkeit pulsieren in dem vielseitigen Programm „tanz, tanz … wir“ in Choreografien, Filmen, kulturell vielseitigen Szenen oder einem Tanzparcours. Zehn Monate lang fanden Proben statt. Erstmals öffnete sich damit Pina Bauschs Lichtburg für eine Begegnung auf Augenhöhe. Enge Kooperationen entstanden mit der Gesamtschule Barmen, der Freien Aktiven Schule in Wülfrath und anderen. Die professionellen Künstlerinnen und Künstler, Ruth Amarante, Jorge Puertas, Fabien Prioville, Kim Münster, Tobias Daemgen wurden Wegbegleiter, die den Kindern und Jugendlichen vermitteln, „es selbst zu tun“, wie es auch die Montessori-Pädagogik vertritt. Sie gestalten selbst, ihre und unsere Welt. 

 Im öffentlichen Fokus stand in den vergangenen Tagen die Nazi-Demo am Samstag, weniger die künstlerische Arbeit der Kinder und Jugendlichen. Alles drehte sich um Fragen der Sicherheit und Angst. Das Kunstprogramm am ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 18:39:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/mit-kindern-mutig-in-die-zukunft</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-32]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Zwischen Wunsch und Wirklichkeit]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/zwischen-wunsch-und-wirklichkeit</link><description><![CDATA[ Ich kann mich nicht daran erinnern, wie viele Gespräche ich im vergangenen Jahr zum Thema Kunst- und Kultur in Wuppertal geführt habe. Es waren auf jeden Fall sehr viele. Und wer mich kennt, liebt oder hasst es, dass es mir in jedem einzelnen Gespräch darum geht, gemeinsam etwas zu entwickeln. Am besten etwas Handfestes, ein echtes Projekt also, das dann hoffentlich zu einer sichtbaren Verbesserung führt und kein Gedankengebäude bleibt. Manche empfinden das, was ich sage, als zu wenig intellektuell und anderen ist das, was ich besprechen will, zu komplex. Es ist ihnen irgendwie suspekt. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Und sich mit mir und uns ständig über die Lage der Kunst- und Kulturschaffenden in Wuppertal zu unterhalten, sogar beim Bäcker, ist vielen, das merke ich schon, regelrecht lästig. Und offen gesagt, mir auch. Macht nichts. Ich wundere mich ja selbst, dass wir nicht aufhören damit und fest daran glauben, dass es sich lohnt, über das, was man sich wirklich wünscht durchlässig im Gespräch zu bleiben. Auch wenn es natürlich vielen von Euch, wie ihr uns sagt, im Ergebnis zu langsam geht und die Bedürfnisse jedes Einzelnen doch so unterschiedlich sind. 

 Die Frage, die uns im vergangenen Jahr sehr oft gestellt wurde: „Was genau macht ihr da eigentlich?“ beantworte ich dann. Zum Beispiel damit, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass irgendjemand eine gute Idee hat, ohne vorher genau zu beobachten und zu wissen, was es schon gibt. Oder was in der Vergangenheit von wem schon versucht wurde. Und es deshalb erst einmal wichtig ist, dass es uns nun gibt. Was aus dem Verein Freies Netz Werk Kultur dann geworden sein wird, wird sich auf der Grundlage von gemeinsam formulierten Bedürfnissen im fortlaufenden Abgleich mit der Realität entwickeln. Wenn zum Beispiel in den Wissenschaften Fakten zusammengetragen und verglichen werden, führt das ja auch zu verwertbaren Ergebnissen. 

 Und so wissen wir, weil wir ja alles protokolliert ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 18:35:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/zwischen-wunsch-und-wirklichkeit</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-31]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Pina Bausch Zentrum als Zukunftsort für Wuppertal]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/pina-bausch-zentrum-als-zukunftsort-f252r-wuppertal</link><description><![CDATA[ Die Natur hat uns viel zu sagen, bäumt sich auf, vorhersehbar und unerwartet. Sie zeigt uns Menschen, Kunst und Stadt, dass es ganz anders kommen kann als geplant. Letztes Jahr fand am 10. November die Wuppertaler Performance Nacht statt. Einer der Orte war das leerstehende Schauspielhaus im Wupperbogen an der Kluse, um das sich derzeit die Gemüter in Stadt, Land und Bund rangeln und erhitzen, um finanziell die Zukunft des Pina Bausch Zentrums zu sichern. Genauer genommen sollte die Rückseite vom Schauspielhaus zum Performanceort werden. „Ich will dich“ lautete der Schriftzug der Künstlerin Susanne Kutter, die die Galerie Hengesbach eingeladen hatte. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Abends um 18:57 Uhr sollten sich diese drei Worte für eine Minute als Liebeserklärung, Drohung oder gar Forderung entzünden. Es regnete in Strömen. Das Feuer blieb aus. Die Performance fand nicht statt. Ein gutes halbes Jahr später, am vergangenen Samstag nun, sollte die Performance nachgeholt werden. Die folgenreichen Unwetter letzte Woche machten in ihrer bedrohlichen Naturgewalt einen Strich durch die Rechnung. Die Performance wurde erneut verschoben. Fast wirkt es so, als ob sich in dem Rangeln und vermeintlichen Nichtzustandekommen eine Performance der Widrig-keiten verbirgt. Kann dies auch Chance und Appell sein, dieses so schwer entflammbare „Ich will dich“ am Schauspielhaus unserer Stadt? Am Samstagabend letztes Wochenende warfen einige künstlerische Aktionen neue Funken in das städtische Getriebe. Wenige Kilometer weiter östlich - vor acht Jahren rankte sich hier eine enorme Hände haltende Menschenkette vom Schauspielhaus bis zur Oper und engagierte sich für beider Zukunft - lud die zweite neue Tanztheater-Produktion mit „Neues Stück II“ von dem norwegischen Gast-Choreographen Alan Lucien Øyen in die Oper zur Premiere ein. Wie kann eine künstlerische Antwort auf den Mythos Pina Bausch und ein lebendiger menschlicher Weg für ihr kulturelles Erbe aussehen, den ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 18:33:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/pina-bausch-zentrum-als-zukunftsort-f252r-wuppertal</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-30]]></dc:identifier></item></channel></rss>