﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 22:26:22 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wie Wuppertal denkt und dabei &amp;uuml;ber 100 Mal aktiv ist</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wie-wuppertal-denkt-und-dabei-uumlber-100-mal-aktiv-ist</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/wie-wuppertal-denkt-und-dabei-uumlber-100-mal-aktiv-ist" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wie Wuppertal denkt und dabei über 100 Mal aktiv ist]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wie-wuppertal-denkt-und-dabei-252ber-100-mal-aktiv-ist</link><description><![CDATA[ Von Tine Lowisch 

 Eine Schlange von Wartenden, so lang wie damals bei Monet, hoffte geduldig auf die Chance, dabei zu sein. Nun sind alle Sitzplätze vergeben. Das Opernhaus ist ausverschenkt. Zunächst natürlich an über 90 Engels 2020 eigenprojektverantwortliche Ideengeber aus Forschung, Politik, Kultur und Gesellschaft, die sich mit langem Vorlauf und großem Engagement nun hoffentlich alle gemeinsam dafür einsetzen werden, Friedrich Engels jun. als weltbedeutenden Sohn der Stadt wieder zurück zu geben. Sie werden sich mit über 100 kuratierten Engelsaktivitäten auf den Weg machen, das Wesen seiner visionären Kraft in die heutige Zeit zu übersetzen. Aus den unterschiedlichsten Perspektiven wird sein facettenreiches Leben neu betrachtet. Es wird an Widersprüchen gearbeitet, seine Thesen werden in neue Kontexte gesetzt. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Wer war die selbsternannte „zweite Geige“ neben Karl Marx, die mit ihm zusammen das Kommunistische Manifest verfasste, eines der nachhaltig wirkmächtigsten Taschenbücher weltweit? Der Junge Engels aus Barmen, der in Elberfeld zur Höheren Schule ging, hatte sich bereits als Kind mit scharfer Beobachtungsgabe eine unbefangene Haltung ohne Schubladendenken angeeignet und sein soziales Gewissen geschärft. In seiner direkten Nachbarschaft im heutigen Engelsgarten bewegte er sich klassenunbewusst, ganz unbefangen und selbstverständlich, wie bei Kindern üblich, über Bleicherwiesen, durch die Arbeitersiedlungen und auch unter den Arbeitern und Handwerkerfamilien. 

 Durch diese kindliche Prägung bereits weise, verließ er seine Geburtsstadt ohne Hochschulreife: Sein übermächtiger Vater, dem die philosophischen Flausen im Kopf des jungen Rebellen suspekt wurden, nahm ihn kurz vor dem Abitur vom Gymnasium. So wurde der verlorene Sohn in die Welt hinausgesetzt, damit er was Ordentliches lernt. Eine kaufmännische Ausbildung in einem Kontor in Bremen sollte ihn erwachsen machen. Der gänzlich ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 23:05:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wie-wuppertal-denkt-und-dabei-252ber-100-mal-aktiv-ist</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-113]]></dc:identifier></item></channel></rss>