﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 11:36:54 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Wie schnell wir drau&amp;szlig;en sind...</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-50?CategoryName=Wie-schnell-wir-drauszligen-sind...</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/400-50?CategoryName=Wie-schnell-wir-drauszligen-sind..." rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Wie schnell wir draußen sind...]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/wie-schnell-wir-drau223en-sind</link><description><![CDATA[ Am letzten Sonntag lud die Börse zur dritten Landpartie. Während wir bei den ersten zwei Ausflügen tatsächlich schon mit Erreichen der Nordbahntrasse ländliche Gefühle bekamen und Bauernhöfe besuchten, um dabei über das Leben „draußen“ und unsere Nahrungsmittel zu sinnieren, blieben wir diesmal städtisch und schauten uns Wohnprojekte an. Zunächst historisch: Am Sedansberg führte uns Arno Mersmann in die Katakomben des alten Vorwärts-Genossenschafts-Gebäudes, in das in den 20er Jahren die Bahn in den unteren Stock einfuhr, um die Genossenschaftler in Wuppertal mit preiswerten Nahrungsmitteln zu versorgen, und zeigte uns historische Arbeiterquartiere, auch diese teils genossenschaftlich, teils städtisch erbaut. In der Gruppe fingen wir an, über die Vorteile von Genossenschaften zu reden, und uns zu fragen, warum diese Art der Wirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg nicht mehr zur alten Größe zurückfand. 

   
Lukas Hegemann - Foto: Heike Müller 

 Um beim zweiten Stopp eine aktuelle Form eines gemeinschaftlichen Projektes kennen zu lernen: „Lebendiges Wohnen an der Wupper e.V.“ stellte ihre Form des Zusammenwohnens vor, indem zwar jeder seine abgeschlossene Wohnung hat, aber über Aktivitäten im Gemeinschaftsraum und Garten ein Zusammenhalt hergestellt wird, der über normale Nachbarschaft deutlich hinausgeht und Einsamkeit verhindert. Eine ähnliche, aber im Detail doch andere Gemeinschaft lernten wir abschließend mit der „Baugruppe Malerstraße“ kennen, und die Gespräche in der Gruppe wurden intensiver. Mir stellten sich Fragen über Einschluss und Ausschluss: Wie wirkt die Welt, wenn wir es schaffen, unser Leben innerhalb einer recht homogenen Gruppe von Menschen komfortabel und harmonisch einzurichten? Ist das nicht eine Filterblase in Quadrat? Oder doch ein Fortschritt auf dem Weg zum erfüllten Leben? Wichtig und interessant zu hören, dass beide Wohngruppen verschiedene Mechanismen und Aktivitäten entwickelt haben, um „rauszugehen“, um Kontakt zu halten, um die ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 19:39:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/wie-schnell-wir-drau223en-sind</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-43]]></dc:identifier></item></channel></rss>