﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 18:23:27 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Leben von der Kunst als Weg</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/leben-von-der-kunst-als-weg-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/leben-von-der-kunst-als-weg-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Leben von der Kunst als Weg]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/leben-von-der-kunst-als-weg</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/630/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/630/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Wer sich Ziele setzt, kennt das. Immer wieder ändert sich etwas, und der Königsweg nimmt eine überraschende Wendung. Oft muss man, erst einmal alleine, schnell sein. Mal will man auch abwarten oder sogar ein Stück zurückgehen, um gemeinsam weiterzukommen. Trauer über vermeintlich vergeudete Zeit kommt da nicht auf, obwohl sie den eigenen Lebensweg als Bildungswerk Vieler ebnet. 

   
Tine Lowisch – Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Diese Erfahrung ist tatsächlich universell. Und ob man den für sich abgesteckten Pfad im passenden Moment besser wieder verlässt, ist eine individuelle Entscheidung. Aufgeben, Dranbleiben, Umdenken? Egal, denn immer wieder ändert sich etwas. Zu den menschlichen Denkfallen gehört, dass die sogenannten Schönen Künste als etwas Hohes, als etwas über jeden Zweifel Erhabenes – Kunst als Gegenmodell zu allem Profanen – reservierte Plätze braucht. Das habe ich auch geglaubt. Nun, nach einer Pandemie, denke ich, dass ein vormals wie in Stein gemeißelter Grundsatz der westlichen Moderne in Bezug auf die Kunst einfach nicht mehr gilt: Der Sehsinn kann jetzt nicht mehr wichtiger sein als der Tastsinn. 

 Dafür sind die neuen, digitalen Wirklichkeiten in der Kunst in den letzten paar Jahren durch technischen Fortschritt einfach zu bildgewaltig geworden und zirkulieren viel zu schnell, ohne jemals wieder zu verschwinden. Vielleicht trägt dieser überholte Grundsatz, dass das Auge, als übergeordnetes menschliches Sinnesorgan, immer gehandelt als Stellvertreter für den menschlichen Geist, vor dem taktilen, menschlichen Gefühl rangiert, sogar im Moment, wie ein Brennglas dazu bei, dass Überforderungen einfach extrahiert werden. Erst einmal ausgelagert werden und dann in eine Art Schattenhaushalt oder Sondervermögen der menschlichen Gesamtverantwortung übergehen. Ist die Postnormale Moderne, ausgestattet mit ihren rosa VR-Brillen, Tablets und Smartphones von Bayreuth bis nach Barmen also immersiv auf der Suche nach dem Endlager für ihre ...]]></description><pubDate>Tue, 25 Jul 2023 21:41:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/leben-von-der-kunst-als-weg</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-630]]></dc:identifier></item></channel></rss>