﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:55:27 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - St&amp;ouml;ren für ein Miteinander</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/stoumlren-für-ein-miteinander</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/stoumlren-für-ein-miteinander" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Stören für ein Miteinander]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/st246ren-f252r-ein-miteinander</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/251/img-uta-atzpodien3.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/251/images/img-uta-atzpodien3-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Warum liegt mir und anderen Kunst so am Herzen? Warum sind Kunst und Kultur schlicht wichtig und relevant? Und warum wird zugleich ihre Systemrelevanz – mehr als je zuvor – in Frage gestellt? Ganz einfach: Kunst stört, bewegt, regt an und vermag es, Menschen – ob unerwartet oder geplant – aus den alltäglichen Gewohnheiten zu reißen. Sie lädt zum Nach- und Umdenken ein, öffnet neue Wege und sensibilisiert uns für die uns alle betreffende gesellschaftliche Zukunft. Klar, Abstand halten ist in Covid-Zeiten unausweichlich: physisch und sozial. Gerade hier scheint Kunst gefragt, denn sie vermag zu berühren: „To touch and to be touched.“ 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Meine Sehnsucht nach Analogem und physischer Präsenz stillt sich momentan eher draußen in der Natur oder eben zuhause. Parallel laden die digitalen Medien zu einem virtuellen Nomadentum ein, eine mitunter spannende Reise, auch wenn sie weniger vermag, emotional tiefe Erfahrungen auszulösen. „Under Construction“ ging am Sonntag zu Ende, das digitale Festival im zukünftigen Pina Bausch Zentrum. Über 1000 Zuschauer verfolgten zu Beginn die Tanztheater-Produktion „das Schiff ist das Schiff … das Stück mit dem Schiff goes digital“, die auf die Vorderseite des alten Schauspielhauses projiziert und als Mix digital gestreamt wurde. 

 Das umfangreiche zehntägige Under Construction-Programm aus Workshops, Gesprächen, künstlerischen Skizzen, Plänen und Wünschen für das Pina Bausch Zentrum war abwechslungsreich. Digital wurde es leider nur spärlich verfolgt: Es lohnt sich, die Mediathek noch zu erkunden. „Wir bauen zusammen ein Haus“ ist am Schauspielhaus zu lesen, als erstes kreatives Zeichen für eine offene Gemeinschaft, die hier entsteht. Auch der 90-minütige Film „Büro für künstlerische Praxis“ via Freies Netzwerk Kultur hat dazu beigetragen. Innerhalb von kurzer Zeit ist er aus filmischen Beiträgen von inspirierten Kunstschaffenden entstanden: Hier kamen die eigene ...]]></description><pubDate>Wed, 02 Dec 2020 11:05:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/st246ren-f252r-ein-miteinander</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-251]]></dc:identifier></item></channel></rss>