﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:53:50 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Dezember 2019</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/dezember-2019-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/dezember-2019-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Was braucht unsere Reise in die Zukunft?]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/was-braucht-unsere-reise-in-die-zukunft</link><description><![CDATA[ Von Uta Atzpodien 

 "Ein Aufbruch ins Unbekannte im Hier und Jetzt" heißt es im Programm der "Lebenslinien", zur ersten von vier Choreographien. Sie verwandelten am Wochenende die renovierungsbedürftige obere Etage im Café ADA in die vertraute und legendäre, schöne und intime Tanzbühnenatmosphäre. Alle vier Tanzstücke vitalisierten mich als Zuschauerin mit ihren feinen und menschlichen Momenten, regen mich jetzt noch an, selbst meinen Alltag zu bewegen, sei es innerlich oder nach außen hin. Das letzte, ein Mutter-Tochter-Stück von Bénédicte Billiet und Sophia Otto der Cie. Entretemps erreichte mich in seiner liebevoll abgestimmten Verbundenheit. Ja, das kann Kunst: sie berührt über einfühlsames Miteinander, zeigt, was Gemeinschaf ausmacht. Momente voll Zuversicht. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Zuversicht tut Not. Enttäuscht ist momentan nicht nur die Friday for future-Bewegung. Warum wird sie so wenig gehört? Weltweit, bundesweit, in der Stadt. Empfehlt doch selbst der Umweltausschuss, parlamentarisches Fachgremium, die Ausrufung des Klimanotstandes, wie schon rund 50 Kommunen in ganz Deutschland, um wach, aufmerksam und pro-aktiv mit Herausforderungen umgehen zu können. Millionen von Menschen gehen weltweit auf die Straße. Was hindert daran, vom Denken ins Handeln zu kommen? Warum hören die Menschen einander nicht mehr zu, greifen Fachwissen und Anregungen klarer auf? Unsere Gesellschaf, unsere Reise in die Zukunft braucht Foren, um sich nicht von Angst lähmen zu lassen, zuzuhören und miteinander pragmatsch gestaltend weiterzukommen. Und genau dafür kann Kunst eine zentrale Rolle spielen. Kunst, was kann Kunst sein? 

 Direkt an der Trasse: Erst kürzlich wurde Utopiastadt in Beuysscher Tradition mit dem Preis als soziale Skulptur gekürt, der ihren Puls für "gesellschaftliche Transformation zu mehr sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Verantwortung, gelingender Kooperation und Teilhabe" würdigt. Nicht nur hier, an vielen Orten tut sich ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 22:53:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/was-braucht-unsere-reise-in-die-zukunft</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-107]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Von Künstlerin zu Künstler: Wie der Einstieg gelingt]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/von-k252nstlerin-zu-k252nstler-wie-der-einstieg-gelingt</link><description><![CDATA[ Von Torsten Krug 

 Die Folkwang-Uni in Essen hat ein neues Mentoring-Programm, das bewusst interdisziplinär angelegt ist. Künstlerinnen und Künstler, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, treffen dabei auf Freiberufler aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Auf dem Weg nach Essen, als frisch berufener Mentor, denke ich mir: Was willst Du denen erzählen? Ist doch jede Künstlerinnenlaufbahn so individuell, gibt es kaum Vorbilder für das eigene Schaffen, und wenn ja, sollte man ihnen folgen? Ich denke mir: Bestenfalls lernst Du etwas über dich selbst. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Mir gegenüber sitzen eine Pianistin und ein Pianist, beide auch als Duo unterwegs, ein Jazz-Schlagzeuger und eine klassische Sängerin. Sie alle wirken ambitioniert. Der Schlagzeuger unterrichtet drei Tage die Woche und spielt bereits 50 bis 70 Konzerte im Jahr. Er fragt, wann er so etwas wie ein Leben haben könnte, „mal in den Wald“ gehen, wäre doch schön. Das Pianisten-Paar spielt zu unterschiedlichsten Anlässen, er auch gerne „Hintergrundmusik“, wie er sagt. Beide wollen sie eine Musikschule gründen. Die Sängerin hat die Oper für sich entdeckt, das singende Theater, und fragt sich: Wie durchstarten? 

 Sie alle eint ein Wissen darum, dass man einiges tun muss, um im Dschungel der Freischaffenheit zu überleben. Wenn ich meinen Beginn mit ihrem vergleiche, haben sie ungeahnte Möglichkeiten, sei es im Bereich des Recordings, der eigenen Vermarktung, des Netzwerkens. War es für mich als angehenden Musiker noch ziemlich aufwendig, eine Demo-Kassette zu produzieren, kann man darüber heute nur schmunzeln. Gleichzeitig sind die Anforderungen an eine Künstlerinnen-Laufbahn in punkto Selbstvermarktung und Professionalität immens gestiegen. Üben alleine reicht nicht. Durch alle Entwicklungen hindurch spüre ich eine Gemeinschaft, verbindende Themen, die wir bei Knabberzeug und Wasser besprechen. Im Anschluss verabreden wir uns zu weiteren Gesprächen, von Künstlerin zu ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 22:50:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/von-k252nstlerin-zu-k252nstler-wie-der-einstieg-gelingt</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-106]]></dc:identifier></item><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Ausstellungen als ein fortlaufender Prozess]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/ausstellungen-als-ein-fortlaufender-prozess</link><description><![CDATA[ Von Tine Lowisch 

 In den letzten Wochen habe ich sehr intensiv über das Ausstellungsmachen nachgedacht und auch darüber, was ich dabei in den letzten Jahren gelernt habe. Und immer, wenn ich meine Neugier stille, die ich am liebsten in künstlerische Aussagen vertiefe, die ich zunächst nicht verstehe, lerne ich etwas dazu. Manchmal sogar etwas, von dem ich anfangs dachte, dass es mich gar nicht interessiert. Mittlerweile bin ich felsenfest davon überzeugt, dass sich Kunstausstellungskonzepte immer aus sorgfältig geführten Gesprächen mit Künstlern entwickeln sollten und natürlich auch durch sorgetragende Arbeit für Künstler, an der sie sich, wenn sie noch leben, sehr gerne beteiligen dürfen. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Denn auch, wenn manche das schade finden, werden Kunstwerke in Museen und anderen Ausstellungsräumen ja schon lange nicht mehr gezeigt, um kulturelle, bisher noch menschliche Errungenschaften als Zeichen eines geschichtlichen Fortschritts einzurahmen und damit abzugrenzen. Auch geht es nicht mehr um die Bewahrung von neuen Dingen, mit denen man sich gerne umgibt, zwischen denen man lustvoll, am liebsten alleine, umherstreifen möchte. 

 Allgemeiner Konsens ist im Moment, dass gut gemachte Ausstellungen wohlgehütete und jetzt doch öffentlich gemachte Geheimnisse eines künstlerischen Ausdrucks lüften und versteckte Verbindungen zwischen historischer und zeitgenössischer Kunst kommunizieren. Eine Ausstellung, die begeistert, ist einfach eine kreative Methode, etwas zu präsentieren, auf das das Wissen des Kunstbetrachters in ihn selbst projiziert wächst. Die optimale Ausstellung bewahrt Orte, an denen Ideen und Konzepte entstehen können. Eine für mich funktionierende Ausstellung ist nicht statisch – aber sie dauert und dauert und dauert und passt sich in einem fortlaufenden Prozess immer wieder neu an. Sie dokumentiert, reflektiert und initiiert unsere Wirklichkeit, in der es ja bald nichts mehr gibt, das wieder ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 22:48:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/ausstellungen-als-ein-fortlaufender-prozess</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-105]]></dc:identifier></item></channel></rss>