﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 22:23:33 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Slow, aber nicht still zwischen den Zeilen handeln</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/slow-aber-nicht-still-zwischen-den-zeilen-handeln</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/slow-aber-nicht-still-zwischen-den-zeilen-handeln" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Slow, aber nicht still zwischen den Zeilen handeln]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/slow-aber-nicht-still-zwischen-den-zeilen-handeln</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/981/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/981/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Erst seit 23 Jahren, seit die Documenta 2002 in Kassel den Impuls dazu gab, überdenken die europäischen Kulturinstitutionen ihre gewachsenen Strukturen. Seit sie ihren Kompass sozial-ethisch neu ausrichten, ist vieles in Bewegung. Die Kultur kommuniziert dazu – mal mehr, mal weniger. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Ihr Anspruch, Konflikte immer in guter Weise auszutragen, müsste aus meiner Sicht hierbei allerdings ein bisschen lauter bleiben, sonst gerät das Sortieren von Diskursen aller Art immer weiter in ein Dilemma. Die Idee, dass Menschen zwischen den Zeilen schon richtig handeln werden, kommt dabei immer mehr in Bedrängnis, und ich habe den Eindruck, dass wir feststecken bei den Versuchen, eine neue Maschinerie zu handhaben. 

 Ich mag ja mein Leben fast ohne dieses smarte Handy und akzeptiere, dass man sich damit kaum mehr anruft, da es so viel mehr kann. Aus einem mobilen Telefon ist eben in überraschend kurzer Zeit eine künstliche Intelligenz geworden – ein Assistent, der übrigens auch die bildende Kunst in ihren Ausdrucksformen revolutioniert und stark verändert hat. Denn auch hier werden die Arbeitsprozesse dynamischer und agiler. 

 Da wundert es mich nicht, wenn auch aus diesem Grund Unternehmen wie etwa der Bayer-Konzern oder die Deutsche Bank ihre traditionsreichen, großen, globalen Kunstsammlungen nun beginnen aufzulösen und in Auktionen zu versteigern. Jetzt verstehe ich besser, warum die Sparkasse bei uns in der Stadt diesem Trend folgt. Es gehört leider auch zur Zeitenwende, dass in den Büros durch Desk-Sharing die Wände fehlen. Großkonzerne und Banken gehörten lange Jahre zu den Unterstützern von klassisch repräsentativer Kunst. Diese Hieroglyphen der Hierarchien passen heute nicht mehr so gut zur Unternehmenskultur. Das finde ich schade. 

 Warum sollte man Kunst, die ein Unternehmen und seine Entwicklung spiegelt, veräußern? Warum spricht man den Kunstwerken, die in den vergangenen ...]]></description><pubDate>Wed, 06 Aug 2025 00:25:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/slow-aber-nicht-still-zwischen-den-zeilen-handeln</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-981]]></dc:identifier></item></channel></rss>