﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 19:51:03 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kürzungen sind keine gute Wahl</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kürzungen-sind-keine-gute-wahl</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kürzungen-sind-keine-gute-wahl" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kürzungen sind keine gute Wahl]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kuerzungen-sind-keine-gute-wahl</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/814/anabelpetzold.jpg" length="272243"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/814/images/anabelpetzold-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Anabel Petzoldt 

 Vor einigen Wochen wurde der Entwurf für den Bundeshaushalt 2025 vorgelegt, in dem massive Kürzungen für die Bundeskulturfonds geplant sind. Insbesondere die Freie Kulturszene wäre davon schwer betroffen. In einer Zeit, in der die Kosten durch die Inflation steigen und Honoraruntergrenzen durchgesetzt werden sollen, sind solche Nachrichten nicht gerade aufheiternd. „Projekte laufen ins Leere, Foren für die freie Szene werden eingestellt, angestellte Kräfte stehen vor der Kündigung“, so steht es in einer Stellungnahme des Kulturrats NRW. 

   
Anabel Petzold - Foto: Petzhold 

 Kein Wunder also, dass diese Pläne auf Protest bei den Akteurinnen und Akteuren der Freien Szene stoßen. Daher wurde eine Petition ins Leben gerufen, die eine Korrektur des Bundeskulturhaushalts 2025 fordert und die bereits von 30 000 Kulturarbeitenden unterschrieben wurde. Die deutlichen Konsequenzen zeigen sich unter anderem dadurch, dass die Streichung von Förderprogrammen zur Diskussion steht, zum Beispiel das „Bündnis internationaler Produktionshäuser“, welches das Touring und Koproduktionen zwischen großen Produktionsorten in Deutschland fördert. Dies hätte eine erhebliche Kürzung der Spielpläne oder im schlimmsten Fall vielleicht sogar das Ende einiger Theaterhäuser zur Folge. 

 Schockierende Aussichten, auch im Hinblick auf die Landtagswahlen am letzten Sonntag, wo sich die AfD in Thüringen als stärkste Kraft abzeichnete. In Sachsen blieb die Partei nur knapp hinter der CDU. In ihrem Wahlprogramm beschreibt die AfD ganz klar, dass Begriffe wie Vielfalt und Diversität in ihrem Kulturbild keinen Platz haben. Vor diesem Hintergrund sollte man sich noch mal ins Gedächtnis rufen, wie demokratierelevant Kunst und Kultur eigentlich sind und welchen Einfluss eine solche Entwicklung auf unsere Gesellschaft nimmt. 

 Obwohl man denken mag, dass die Auswirkungen der Kürzungen nur die Akteurinnen und Akteure der Kulturszene betreffen, werden im Endeffekt alle ...]]></description><pubDate>Tue, 03 Sep 2024 20:51:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kuerzungen-sind-keine-gute-wahl</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-814]]></dc:identifier></item></channel></rss>