﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 02 May 2026 22:05:15 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kultur st&amp;auml;rkt das demokratische Miteinander</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-staumlrkt-das-demokratische-miteinander</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-staumlrkt-das-demokratische-miteinander" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kultur stärkt das demokratische Miteinander]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-st228rkt-das-demokratische-miteinander</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/528/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/528/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Neulich war ich wieder einmal bei den Hörspieltagen der ARD in Karlsruhe, einem dreitägigen Festival nur für das Hörspiel. Das gemeinsame Hören der nominierten Stücke zum Deutschen Hörspielpreis mit anschließender Jury-Diskussion, dem ich immer gerne beigewohnt habe, wurde leider aus dem Programm gestrichen – wohl aus Gründen der Geldknappheit. Das kann man jetzt nur noch im Netz. Auslöser dafür waren ursprünglich die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, sprich Kontaktbeschränkungen. Jetzt wurde es einfach dabei belassen. Na ja. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Was ich eigentlich erzählen wollte: Den Juryvorsitz hatte in diesem Jahr wieder die Schriftstellerin und Journalistin Jenni Zylka. Ihr Vorwort im Programmheft fand ich bemerkenswert: Sie sei sehr glücklich darüber, erneut diese Aufgabe übernehmen zu dürfen, juchhu, doch es sei nur ein begrenztes Juchhu. Es komme ihr nämlich sehr – schönes Wort – „eskapistisch“ vor. Alles komme ihr im Moment eskapistisch vor: „Wir setzen uns einfach hin und sprechen über Kultur. Während die Welt gewissermaßen auseinanderfällt, auf verschiedenen Ebenen und aus verschiedenen, miteinander verknüpften Gründen. Dürfen wir das?“ Natürlich beantwortete sie ihre Frage gleich selbst: „Wir müssen sogar. Wir müssen Kultur ernst nehmen, erhalten, besprechen und vorstellen.“ Und (sehr schön) weiter: „Kultur ist ein von uns allen gestalteter Spiegel der Welt. Sie zeigt uns die gegenwärtigen Schwierigkeiten und bietet Lösungsmöglichkeiten.“ 

 Das empfinde ich ähnlich. Das gemeinsame Diskutieren über Ästhetik, Poesie, Verständnis, Intention oder Dringlichkeit ist friedlich, gesund und nachhaltig. Es ist allgemein bekannt, dass diktatorische Politik zuerst die Kontrolle über die Kultur zu erlangen sucht, im Idealfall jeden subversiven Diskurs, jede kritische oder utopische Stimme unterbinden möchte. Im Gegenzug stärkt und bereichert Kultur erwiesenermaßen ein freies und demokratisches Miteinander. Und kann uns ...]]></description><pubDate>Tue, 29 Nov 2022 23:56:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-st228rkt-das-demokratische-miteinander</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-528]]></dc:identifier></item></channel></rss>