﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 11:08:18 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Was bleibt</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/was-bleibt-2</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/was-bleibt-2" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Was bleibt]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/was-bleibt-1</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/766/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/766/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 „Ich fliege …“, die letzten Worte des Debütromans von Helgard Haug „All right. Good night.“ klingen in mir nach: Sie ist Mitbegründerin des Theaterkollektivs Rimini-Protokoll, das sich seit vielen Jahren mit performativem Aushandeln und Expert*innen des Alltags in gesellschaftliche Prozesse einmischt. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Die Erinnerungen an den an Demenz erkrankten Vater prägen das ausgezeichnete Bühnenwerk, die Hörspielfassung und ihr Buch. Das Foto bleibt, zeigt sie als Kind, das von dem damals jungen Vater mit festem Griff in die Höhe gehalten wird. Wir durften sie als Gast der Reihe „Literatur auf der Insel“ begrüßen, als Teil der Wuppertaler Literatur Biennale. 

 Deren Banner sind nun eingerollt. Die Literat*innen von auswärts haben die Stadt wieder verlassen: Eine faszinierende und anregende Stimmenvielfalt hat zehn Tage lang in ganz unterschiedliche Kulturorte unserer Stadt gelockt, mit Prosa und Lyrik wachgekitzelt und aufgerüttelt, berührt und nachdenklich gestimmt. Nun ist die diesjährige Ausgabe „Vom Verschwinden“ vorbei: selbst verschwunden? Was bleibt? Der Strom der alltäglichen immer neuen Ereignisse, Eindrücke und Herausforderungen lässt vermuten, wir säßen, immer schneller kreisend, auf einem Karussell. Vielleicht hatte selbst die Biennale in ihrer Dichte etwas davon. Zugleich brachte sie authentisch suchend und mit voller Wucht die utopische Kraft von Lücken und Zwischenräumen an die Oberfläche. 

 Was bleibt, sind intensive, durch Kunst und Kultur entstehende Momente und Einsichten, die uns in die Utopie eines besseren Lebens geleiten können. Bewegend zeigte die mexikanische Schriftstellerin Verónica Gerber Bicecci mit ihrem Roman „Leere Menge“ im Café Swane, in welchem engen Zusammenspiel Schmerzerfahrungen der Vergangenheit als Traumata in die Gegenwart und auch Zukunft weiterwirken. Zu Textfragmenten zeichnete sie Venn-Diagramme, die in der argentinischen Militärdiktatur, vor der ihre ...]]></description><pubDate>Tue, 14 May 2024 22:20:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/was-bleibt-1</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-766]]></dc:identifier></item></channel></rss>