﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 11 Apr 2026 18:36:41 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Einfach mal machen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/einfach-mal-machen</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/einfach-mal-machen" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Einfach mal machen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/einfach-mal-machen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/904/christianvgrumbkow.jpg" length="131444"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/904/images/christianvgrumbkow-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Christian von Grumbkow 

 Traurige Zeiten? Ängste und Unsicherheit? Politische und soziale Querelen? Populistische Figuren bestimmen die Debatten, und wir finden uns oft ratlos und verunsichert wieder. Das Geld wird knapper, und gerade die freie Kulturszene fragt sich angesichts drohender Kürzungen: Wie geht es weiter? Noch mehr Selbstausbeutung oder Resignation? Auch ich kenne diese Gefühle nur zu gut. Es gab Phasen, in denen ich ernsthaft an meiner Arbeit und den finanziellen Herausforderungen gezweifelt habe. Die Kunstwelt, wie ich sie kannte, geriet ins Wanken: Galerien schlossen, Kunsthändler meldeten sich seltener, Auktionen erzielten nicht mehr die Summen, die einst unvorstellbar schienen. Inmitten dieser Unsicherheit fragte ich mich: Wie weitermachen? Doch dann ergaben sich unerwartete Chancen, die mir nicht nur Mut gemacht, sondern auch meinen Blick auf meine Arbeit und die Welt verändert haben. Ich möchte diese Erfahrungen teilen, nicht um mich in den Vordergrund zu stellen, sondern um zu zeigen, wie viel möglich ist, wenn wir uns trauen, Neuland zu betreten. 

   
Christian von Grumbkow - Foto:Andreas Fischer 

 Während der Pandemie besuchten mich zwei Ärzte, die sich für meine Arbeiten interessierten. Kurz darauf lud mich einer der beiden ein, meine Werke in einem neugebauten Hospiz in einer Nachbarstadt auszustellen. Anfangs war ich dagegen, dann auch sehr unsicher, weil so etwas im Kunstmarkt nicht üblich ist. Würde es da überhaupt ein kunstaffines Publikum geben, das meine Kunst zu schätzen weiß? Ich überwand meine Bedenken und entschied mich, die Gelegenheit zu ergreifen. Auch, weil ein Teil der Einnahmen an das Hospiz gespendet werden sollte. Zu meiner Überraschung wurden bei der Vernissage vier der größeren Arbeiten verkauft und im Lauf der letzten Monate wurden diese Kunden sogar zu Sammlern! 

 Einige Zeit später schlug der Arztkollege vor, eine Ausstellung auf der Insel Norderney zu organisieren. Das klang zunächst mal völlig ...]]></description><pubDate>Wed, 05 Mar 2025 07:51:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/einfach-mal-machen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-904]]></dc:identifier></item></channel></rss>