﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 18 Apr 2026 23:08:23 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kultur braucht Kultur</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-braucht-kultur-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-braucht-kultur-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kultur braucht Kultur]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-braucht-kultur</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/596/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/596/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 Bunte und duftende Blüten, sprießende Blätter, zwitschernde Vögel wecken nach langen Wintermonaten unsere Lebendigkeit. Sie ermutigt, beschwingt, auch wenn der Frühling kühl-nass daherkommt. Eine Art Zeitlupe entsteht für die Blüte, lässt sie länger andauern. In unserer Zeit der Schnelllebigkeit und der vielerorts erhitzten Gemüter inspiriert das: Lasst uns Zeit nehmen, und zwar für Kultur. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Am Sonntag lud Decolonize Wuppertal zu einem „Dekolonialen Stadtrundgang“ ein, um die Vielzahl der Geschichten unserer Stadt zu erkunden. Indem die Initiative Vergangenheit greifbar macht und zeigt, wie sie in die Gegenwart fortwirkt und persönliche (Rassismus-)Erfahrungen bis heute prägt, bietet sie Formen der Aufarbeitung für ein gemeinsames Miteinander an. Am Hauptbahnhof ging es los, neben der Schwebebahn, deren Erbauer Eugen Langen mit Familie aus der kolonialen Zucker-Wertschöpfung weltweit stark profitierte. Im Rex-Theater wurden bis vor 100 Jahren Völkerschauen veranstaltet: Als Spiegel einer behaupteten Überlegenheit und des Slavenhandels äußerte sich so eine „unterhaltend lehrende“, grausam vom Leid profitierende Haltung. 

 Auch der Name Von der Heydt ist in die Kolonialgeschichte verwoben und macht eine genauere Aufarbeitung dringend erforderlich. Eine Kinder-Schnitzeljagd, berichten Meieli Borowsky-Islam, Dirk Jädtke und Phyllis Fuseini, wurde spielerisch für eine aufblühende Erinnerungskultur genutzt. Schnell wird vielerorts deutlich, wie eng unser Wirtschaftssystem, Kolonialisierung und Klimawandel verwoben sind. 

 Überlebensnotwendig: Beim Literatur-auf-der-Insel-Abend kürzlich machte der Komponist und Autor Marc Sinan mit seinem Buch „Gleißendes Licht“ greifbar, wie wichtig ein künstlerisch aufdeckender Umgang mit der eigenen Geschichte ist. Er arbeitet den Völkermord an Armenierinnen auf, trägt dazu bei, weitere Generationen aus einem lähmenden Schweigen zu befreien. 

 Ohne eine ...]]></description><pubDate>Tue, 25 Apr 2023 21:56:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-braucht-kultur</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-596]]></dc:identifier></item></channel></rss>