﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:55:27 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Zeit f&amp;uuml;r Gemeinwohl</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zeit-fuumlr-gemeinwohl</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zeit-fuumlr-gemeinwohl" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Zeit für Gemeinwohl]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-f252r-gemeinwohl</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/577/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/577/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 „Wir sind auf dem Highway zur Klimahölle, mit dem Fuß auf dem Gaspedal“: So benannte der UN-Generalsekretär António Guterres auf der Weltklimakonferenz die aktuelle Lage der Menschheit. Er verwies auf die Wahl, zusammenzuarbeiten oder zugrunde zu gehen, „solidarischer Klimavertrag“ versus „Vertrag zum kollektiven Selbstmord“. Wie kann ein wahrhaftes Zusammenrücken in dieser krassen Lage aussehen? Kürzlich in Bonn begegnete die Tagung „Erkundungen am Epochenrand I“ als kreatives Format dieser Frage. Zwei ähnlich große Nachhaltigkeitsstädte werden hier zum Tandem, denn Wuppertal soll nächste Station sein. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Zur großen Herausforderung am Epochenrand trafen sich zentrale Perspektiven: Landwirtschaft, Wirtschaft, Politik, Rechtsprechung und die Kunst, mit ihrer Sensibilisierung für (Selbst-)Wahrnehmung. Konkrete Erfahrungen zeigten, wie jenes Miteinander entstehen kann, das so dringend gefragt ist: Juristische Rechte für Flüsse, Gemeinwohlökonomie in mehr als 1000 Unternehmen: Wo wird Gemeinwohl nicht nur zur Formel, wie im politischen Duktus gern verwendet, sondern konkret gelebt? 

  Menschlichkeit und Werte leiden  

 In seiner letzten Kolumne verwies Torsten Krug auf nahende und bedrohliche Entwicklungen: Die Galeria Kaufhof schließt mit einem Aus für langjährige Mitarbeiter, sich ankündigender Leerstand inmitten der Stadt. Krankenhäuser kranken an dem Joch der Wirtschaftlichkeit. Menschlichkeit und Werte leiden. Dies zeigt uns drastisch und unheilvoll der Krieg in der Ukraine samt weltweitem Trend zum Rüstungsmarathon. Wo führt all das hin? 

 Kunst kann Gemeinwohl lebendig machen. Trostpflaster? Nein, am Wochenende machte dies „Vona“ greifbar, ein Abend mit sechs jungen, ausdrucksstarken Tänzerinnen aus der Ukraine, choreografiert von Tanztheater-Tänzer Rainer Behr. Leid wurde mir als Zuschauende in einer exzessiven Körperlichkeit spürbar, einem von Gemeinschaftlichkeit geprägten ...]]></description><pubDate>Tue, 21 Mar 2023 22:09:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-f252r-gemeinwohl</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-577]]></dc:identifier></item></channel></rss>