﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 06:29:48 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Nichts kommt aus dem Nichts, denn auch Kunst machen ist Arbeit</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/nichts-kommt-aus-dem-nichts-denn-auch-kunst-machen-ist-arbeit</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/nichts-kommt-aus-dem-nichts-denn-auch-kunst-machen-ist-arbeit" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Nichts kommt aus dem Nichts, denn auch Kunst machen ist Arbeit]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/nichts-kommt-aus-dem-nichts-denn-auch-kunst-machen-ist-arbeit</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1039/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1039/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Tine Lowisch 

 Früher hieß es in unübersichtlichen Situationen, es sei besser, erst einmal abzuwarten oder eine Nacht darüber zu schlafen – vieles kläre sich von selbst. Am heutigen Buß- und Bet-Tag nehme ich mir also mal die Zeit, um zu überlegen, was ich bereue, woran ich glaube und worauf ich weiterhin vertraue. Um ein bisschen Abstand zu bekommen, verlasse ich dafür sogar mal meine Stadt und schaue mich ein bisschen um. Seit ich mir ein Deutschland-Ticket leiste, geht das ganz gut, wenn Zeit und Ziel dabei nicht so wichtig sind. Wenn ich die öffentlichen Verkehrsmittel nutze, befinde ich mich dabei mit allen Konsequenzen in Gemeinschaft, kann beobachten, zuhören und allein dadurch, dass ich Strecke mache, habe ich das Gefühl, auch gedanklich beweglicher zu sein. Moderat unterwegs zu sein, ist einfach ein guter Ausgleich. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Am vergangenen Sonntag (die Zeit reichte für einen kurzen Ausflug) war ich mit meinem Mann, trotz Novembernebel und Nieselregen, auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Barmen begeistert, da wir genau in dem Moment vor Ort waren, als der Konzeptkünstler Samuel Treindl sein performativ entstandenes Betonobjekt ausschalte, aus seiner Form befreite. Dann, in der Kunsthalle Barmen, wo noch bis zum 14. Dezember die Ausstellung Ex Nihilo - Prozesse künstlerischer Arbeit läuft, haben wir uns im Anschluss sehr wohlgefühlt und uns in guter Atmosphäre mit anderen Besuchern über weitere, mögliche künstlerische Interventionen ausgetauscht. 

 Bei Künstlerinnen und Künstlern ist das normal, sie unterscheiden nicht zwischen Arbeit und Freizeit. Dieses Verhalten macht sie, neben vielen weiteren Faktoren, sehr verletzlich. Wer versucht, von seiner Kunst zu leben, geht keinen nachvollziehbar planbaren, geraden Weg. Vielmehr fühlt es sich manchmal an, wie in einem Hamsterrad, das man ständig selbst antreibt. Oder, wenn es gut läuft, wie in einem Kreislauf oder einem Flow, bei dem Zeit keine Rolle ...]]></description><pubDate>Tue, 18 Nov 2025 21:39:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/nichts-kommt-aus-dem-nichts-denn-auch-kunst-machen-ist-arbeit</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1039]]></dc:identifier></item></channel></rss>