﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 18 Apr 2026 23:34:52 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kultur des &amp;Uuml;berlebens erfordert Mut</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-des-uumlberlebens-erfordert-mut</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kultur-des-uumlberlebens-erfordert-mut" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kultur des Überlebens erfordert Mut]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-des-220berlebens-erfordert-mut</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/448/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/448/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch​ 

 Die Kolumne meines Kollegen Max Christian Graeff letzte Woche in dieser Zeitung endete mit dem beunruhigenden Gedanken, dass „die gesamten grenzenlosen Bedingungen der Kultur unseres Überlebens“ derzeit auf dem Spiel stehen. Ich wäre nicht überrascht, wenn Sie seinen Meinungsbeitrag danach mutlos zur Seite gelegt hätten. Auch an anderen Stellen lese ich, dass die Zeiten beunruhigend, herausfordernd, überfordernd und einfach nur entmutigend sind, und hoffe dennoch, dass die Mut-willigen sich nicht zähmen lassen, auch wenn Mut eine zutiefst menschliche, eine sehr persönliche, also instabile Kategorie ist. Eine, die uns nicht verlassen darf, denn wenn uns der Mut verlässt, gefährdet das immerhin die kulturelle Evolution der gesamten Menschheit, die ja dessen einzige Zukunft ist. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Auf diesem Weg ist jedes Individuum, jeder Einzelne unersetzlich – egal wie alt, egal wohin, egal woher und mit egal welcher Aufgabe betraut. Jeder von uns verfügt über Kenntnisse und Erfahrungen, die erst einmal niemand mit ihm teilt. Die einzige Chance, als Menschheit nicht zu scheitern, besteht also darin, diesen riesigen, uralten Erfahrungsschatz aller, wie es im Grunde seit Jahrhunderten geschieht, immer weiter zu bündeln, zu bewahren, zu vermitteln und zugänglich zu halten. Entscheidend dabei ist, dass sich jeder der Situation, in der er sich als Mensch befindet, im Rahmen seiner Möglichkeiten stellt. Das beinhaltet, dass man sich in jedem Moment seines Lebens dem Ziel verpflichtet fühlen sollte, die Evolution der Menschheit in Richtung: mehr Menschlichkeit! mit voranzubringen. Trotz des ständigen Chaos um uns herum. 

 Um unserer Situation als Menschen gerecht zu werden, sollten wir also langsam mal unsere tierisch lästigen Urinstinkte über Bord werfen: Nach mir die Sintflut, so lautet leider noch der Antrieb vieler – das geht einfach nicht mehr. Ich glaube, diese Welt braucht viel mehr Menschen, die ...]]></description><pubDate>Wed, 06 Jul 2022 09:34:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kultur-des-220berlebens-erfordert-mut</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-448]]></dc:identifier></item></channel></rss>