﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 10:51:52 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kunst und Kultur bleibt in Quarant&amp;auml;ne erlebbar</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunst-und-kultur-bleibt-in-quarantaumlne-erlebbar</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kunst-und-kultur-bleibt-in-quarantaumlne-erlebbar" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kunst und Kultur bleibt in Quarantäne erlebbar]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kunst-und-kultur-bleibt-in-quarant228ne-erlebbar</link><description><![CDATA[ Von Tine Lowisch 

 Jeder Mensch muss jetzt ein Künstler sein. Dies ist das Gebot der Stunde und paradoxerweise eine riesige Chance, eine der stärksten menschlichen Fähigkeiten wiederzuentdecken: die Solidarität. Wenn sich das für Sie zu idealistisch anhört, kann ich das gut verstehen. Aber tatsächlich liegt in der aktuellen pandemischen Krise eine bisher nie da gewesene Chance zum längst überfälligen Paradigmenwechsel. Unser größtes Problem können wir genau jetzt aus der Welt schaffen: unseren Egoismus. Und nur so hat Joseph Beuys diesen oft zitierten Satz gemeint. Es ging ihm darum, dass wir uns selbst fortlaufend motivieren, uns als soziale Wesen zu behaupten. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Zum Beispiel, in dem Versuch, so altruistisch wie nur möglich zu sein. Wie das geht, auf Dinge zu verzichten, fragt man am besten – und das meine ich sehr ernst, bei freiberuflichen Künstlern ab, die mit großem Durchhaltevermögen versuchen von ihrer Kunst zu leben. Diese verhältnismäßig kleine Berufsgruppe hat ein Füllhorn voller kreativer Lösungen für Alarm- und Ausnahmesituationen im Gepäck und diese meist bereits über lange Jahre entwickelt und getestet. Die überwiegend prekär lebenden Freiberufler in Kunst- und Kulturberufen sind toptrainierte Manager, die trotz ihrer alltäglichen Krisen Zuversicht produzieren. Und die braucht es jetzt. 

 Da nun auch alle Kulturveranstaltungen abgesagt werden, ist ein Hilfsfond, ein Feuerwehrtopf für Freiberufler in Kunst- und Kulturberufen, so wie er jetzt von Bund und Land aufgelegt werden soll, eine absolut notwendige Investition in die Zukunft. Denn der Mehrwert der selbstständigen Kreativwirtschaft für die Gesellschaft, der in der Vergangenheit oft nur durch die Bereitschaft, stets in Vorleistung zu treten, durchgängig aufrechterhalten wurde, entfaltet nun seine volle innovative Kraft. 

 Der analoge Zugang zu Kunst- und Kulturveranstaltungen wird eine gewisse Zeit nicht mehr möglich sein. ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 23:16:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kunst-und-kultur-bleibt-in-quarant228ne-erlebbar</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-118]]></dc:identifier></item></channel></rss>