﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 13 Mar 2026 13:40:05 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Es geht um das Zusammenleben</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/es-geht-um-das-zusammenleben-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/es-geht-um-das-zusammenleben-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Es geht um das Zusammenleben]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/es-geht-um-das-zusammenleben</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/665/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/665/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Am ersten Herbstferientag ging es für mich mit der ganzen Familie nach Bonn in die Bundeskunsthalle. Die Ausstellung „Alles auf einmal. Die Postmoderne, 1967-1992“ hatte dort einen Tag zuvor eröffnet. Eine Reise in meine Kindheit und Jugend führte mich in diese Rückschau, die laut den Ausstellungsmachern „ das Heute verständlich werden lässt … da aktuelle Konflikte und Kulturkämpfe in dieser Zeit ihren Anfang nahmen“. 

   
Tine Lowisch - Foto: Claudia Sceer van Erp 

 Die Realität durch den Besuch von Kunstausstellungen wahrzunehmen, ist eine Option, für die ich intensiv werben möchte, denn dadurch wird einem bewusst, dass alle drängenden Fragen unserer Zeit gleichzeitig auf der Tagesordnung stehen. In Ausstellungen, die gut gemacht sind, erkennt man darüber hinaus auch die Aufgabe von Künstlerinnen und Künstlern, für das Ungesehene und Übersehene einzutreten und dabei bis in die letzte Nische zu blicken. Belege für diese widerständige Kraft finden sich in der erwähnten Ausstellung in allen Bereichen, in der Kunst, der Architektur, im Design und der Philosophie, in Film und Mode. Die Postmoderne, die die Struktur der zeitlich vorgelagerten Moderne ablösen wollte, wirkt aus heutiger Sicht ziemlich überdreht. Mit spektakulären Beispielen erzählt die Ausstellung von einer Entfesselung in allen Lebensbereichen, die ich – in dieser Dichte zusammengebracht und präsentiert – erst jetzt erkenne. 

 Nach etwa einer Stunde voller verklärter Erinnerungen an die Zeit, in der ich aufgewachsen bin, rette ich mich in die gleichzeitig laufende, dabei ganz andere Ausstellung im gleichen Gebäude: „Wer wir sind – Fragen an ein Einwanderungsland“. Eine Ausstellung, die schon seit dem 26. Mai dieses Jahres darüber Auskunft gibt, wie unsere Gesellschaft, als eine Gesellschaft der Vielen, sich durch Migration verändert. Ich werde über die Geschichte der Migration aufschlussreich informiert und an das grundlegende Recht, Rechte zu haben erinnert. Die Frage, ...]]></description><pubDate>Thu, 05 Oct 2023 08:26:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/es-geht-um-das-zusammenleben</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-665]]></dc:identifier></item></channel></rss>