﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 17:22:02 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Die Kunst als schöner Beruf braucht mehr Anerkennung</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-als-schöner-beruf-braucht-mehr-anerkennung</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-kunst-als-schöner-beruf-braucht-mehr-anerkennung" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Die Kunst als schöner Beruf braucht mehr Anerkennung]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-als-schoener-beruf-braucht-mehr-anerkennung</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/892/tine-lowisch1.jpg" length="35950"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/892/images/tine-lowisch1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Tine Lowisch 

 Es ist jetzt wichtig, auf allen politischen Ebenen angemessen für soziale und wirtschaftliche Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern zu sorgen, gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren in Kunst- und Kulturberufen. Gemeinsam mit Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitikern, vor allem in Absprache mit soloselbstständigen Künstlerinnen und Künstlern, natürlich auch zusammen mit fest angestellten Kulturschaffenden. Der Beruf des Künstlers und der Künstlerin braucht auch in Zukunft gesellschaftliche Anerkennung und Schutz. Hybride Beschäftigungsverhältnisse in dieser Branche sollten die Ausnahme und nicht die Regel sein. 

   
Von Tine Lowisch - Foto: Claudia Scheer van Erp 

 Diese Forderungen höre ich leider weniger von Zukunftsforscherinnen und -forschern und nur sehr selten von Gewerkschaften oder Interessenverbänden. Ich finde den politischen Willen, die Kunst-, Kultur- und Kreativwirtschaft strukturell zu stärken, kaum in Parteiprogrammen. Ich finde dazu auch keine entsprechende Frage im Wahl-O-Mat. Schön ist das nicht. Und paradox noch dazu, denn die Schönheit als Idee verkörpert sich zuallererst als Erfahrung von Künstlerinnen und Künstlern. Als deren Erfahrungen, die spielerisch oder stellvertretend Form, Haltung und Gestalt annehmen. Als Ausdruck des schönen, des zwischenmenschlichen Wesens. Als Gegenspieleridee, als Kitt, als Brücke, um die Idee der Schönen Künste – um sich selbst und den Sinn darin zu erhalten. Ich wirke hier jetzt vielleicht wieder einmal zu naiv, vielleicht auch ein bisschen zu spießig, aber ich glaube nicht, dass ich ein Kunsterlebnis, das ich schön nenne, damit (nach Gertrude Stein) für tot erkläre. Ich finde, wir brauchen alle weltweit wieder mehr Sinn fürs Schöne, um den Wandel zu schaffen. Ob wir unsere Sinne für das Schöne mithilfe der Kunst wieder geschärft bekommen, hängt meiner Meinung nach auch davon ab, ob wir die Exzellenz unserer Künstlerinnen und Künstler überhaupt noch wollen. ...]]></description><pubDate>Wed, 12 Feb 2025 00:16:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/die-kunst-als-schoener-beruf-braucht-mehr-anerkennung</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-892]]></dc:identifier></item></channel></rss>