﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 10:12:32 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Zeit f&amp;uuml;r Zukunftskunst</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zeit-fuumlr-zukunftskunst</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/zeit-fuumlr-zukunftskunst" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Zeit für Zukunftskunst]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-f252r-zukunftskunst</link><description><![CDATA[ „Hast Du Dich heute schon geärgert … Hast Du Dich wieder gefragt, warum keiner etwas unternimmt“, singen „Die Ärzte“. Ihr 2004er Song ist in der letzten Zeit häufiger zu hören. Das erzählt mir ein wacher Beobachter, als ich – scheinbar umsonst – für eine Kontrolluntersuchung im Krankenhaus sitze. Ein eingespannter und zugleich aufmerksamer Arzt nimmt sich die Zeit, weist mich auf Unstimmigkeiten hin. Er empfiehlt, die geplante strahlenbelastende Untersuchung erstmal abzusagen, gemeinsam zu recherchieren, ob sie wirklich notwendig sei. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 „Du musst nicht akzeptieren, was Dir nicht passt, Wenn Du Deinen Kopf nicht nur zum Tragen einer Mütze hast“, singt die Band weiter. 50 000 Menschen waren am Hambacher Forst vergangenes Wochenende, gegen die Braunkohle und für den Wald. Sie, wie auch „Die Ärzte“, der Arzt und auch wir vom Freien Netz Werk Kultur orientieren uns an der Zukunft und ermuntern, zu forschen, zu fragen, zu fordern. „Die Kunst kann mehr“, sagte mir gestern der in Bonn lebende und gebürtige Wuppertaler Performancekünstler Daniel Hoernemann. „Sie wird zu wenig wertgeschätzt.“ In unserem Opernfoyer vor einer Woche geschah hierzu ungewöhnlich Zukunftsweisendes, als Uwe Schneidewind für das Wuppertal Institut ein neues Kursbuch präsentierte: „Die große Transformation. Eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels“. Mit einem Musikbeitrag von John Cage zu Beginn nahm der Opernintendant Berthold Schneider die Stimmenvielfalt der Podiumsdiskussion voraus, die in mir mit ihren sanften Grenzüberschreitungen und der (konstruktiven) Kritik noch nachklingt. Ohne Frage machte der Abend dem „Wuppertaler Transformationsmodell als Kompass für die Zukunftskunst“ volle Ehre. Er glänzte durch Eigenart und Mut seiner Pioniere: Für einen Monat werden auf Einladung vom Opernintendanten Berthold Schneider beide, er und der Präsident vom Wuppertal Institut, Uwe Schneidewind, ihre Bürostühle tauschen. Was das de facto ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 19:47:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/zeit-f252r-zukunftskunst</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-47]]></dc:identifier></item></channel></rss>