﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 10:41:05 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Erinnernd Zukunft leben</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/erinnernd-zukunft-leben-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/erinnernd-zukunft-leben-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Erinnernd Zukunft leben]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/erinnernd-zukunft-leben</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/383/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/383/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Uta Atzpodien 

 „Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben.“: In ihrem berührenden Buch „Das Leben ist ein vorübergehender Zustand“ zitiert Gabriele von Arnim die eigenwillige Stimme der US-amerikanischen Schriftstellerin Joan Didion. In Arnims Buch wird Didion zu einer der Stützen, um den Tod ihres schwerkranken Ehemannes, den sie zehn Jahre lang gepflegt hat, anzunehmen. Ende Dezember starb Didion mit 87 Jahren, die „Wirklichkeitsseziererin“, so ihre Übersetzerin Antje Rávic Strubel. Einige Abschiede, Tode, Geschichten von Menschen erzählen mir nicht nur dieser Tage, dass ich sie nicht vergessen, mit in die Zukunft nehmen möchte. Es ist, als ob sie mir die Zukunft ins Ohr flüsterten. In Wuppertal hält so das Gedenken den 2020 verstorbenen Schriftsteller Karl-Otto Mühl präsent. Ende Dezember 21 verabschiedete sich auch Desmond Tutu im Alter von 90 Jahren, Friedensnobelpreisträger, früherer Erzbischof von Kapstadt. Tanzend habe ich ihn bei der Fußball-WM 2010 vor Augen: Er war charismatisch, ein engagierter, dabei auch humorvoller Versöhner und Vermittler, der Gewaltfreiheit verpflichtet, eine moralische Referenz im nicht einfachen gesellschaftlichen Wandel. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Vor wenigen Tagen ging die große Samba-Ikone Elza Soares. Aufmerksam wurde ich, als Wagner Carvalho, Leiter des Ballhaus Naunynstrasse in Berlin, ein StreetArt-Bild von ihr veröffentlichte, mit lilaner Haarpracht. Sie starb im Alter von 91 Jahren in Rio de Janeiro. Ihre unglaubliche Stimme, Kraft und Entschlossenheit durfte ich Ende der 90er-Jahre persönlich erleben, als ich im Team um Nitis und Fernando Jacon das Internationale Tanz- und Theaterfestival in Londrina, im Norden des brasilianischen Bundesstaates Paraná mit organisierte, das legendäre FILO. Umwerfend war sie, Elza Soares, die imposante Samba-Königin, eine großartige Musikerin, die schräg und schrill, ein Manifest im Auftreten, Feminismus voranbrachte, soziale Strukturen und den Rassismus ...]]></description><pubDate>Wed, 26 Jan 2022 14:44:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/erinnernd-zukunft-leben</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-383]]></dc:identifier></item></channel></rss>