﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 06:27:50 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Vom Weitergeben der Flamme</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/vom-weitergeben-der-flamme-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/vom-weitergeben-der-flamme-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Vom Weitergeben der Flamme]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/vom-weitergeben-der-flamme</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/559/torsten-krug2.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/559/images/torsten-krug2-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 In meiner ersten Kolumne im noch frischen Jahr schrieb ich über den Dialog zwischen den Generationen und fragte mich: Was bleibt? Heute werde ich schon wieder nostalgisch und möchte mein Staunen darüber teilen, wie sich die Bilder gleichen: 

 Neulich brachte uns Rainer Widmann ein Exemplar des „Wuppertaler Stadtbuchs 86/87“ mit. Die Älteren werden es kennen. Meine Frau und ich – als erst zwanzig Jahre später Zugezogene – kannten es nicht. Das Panorama der darin versammelten, mit Artikeln und Unmengen an Informationen unterfütterten Schlagworte reicht von „Umwelt“, „Wohnen“, „Lernen“ über „Kultur“, „Medien“, „Wirtschaft“ bis zu „Alte“, „Frauen“ (achtzehn Seiten), „Männer“ (eine leere Seite), „Frieden“ und „Sekt und Sekten“. Atmosphärische Schwarz-Weiß-Fotografien ergänzen das auf Schreibmaschine getippte, im „Sisyphos Verlag“ erschienene Buch, auf seinem Cover prangt eine Zeichnung von Eugen Egner. Es ist eine Zeitreise in die Wuppertaler Stadtgeschichte. 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Stichwort „Kultur“: Das Katzengold gab es schon, das Café Zweistein auch, damals noch im Unterbarmer Bahnhof; die börse war zwölf Jahre jung und residierte noch in der Viehhofstraße 125. Über sie lese ich einen Text, der zunächst ihre Entwicklung von der kleinen Initiative „impuls“ zum soziokulturellen Zentrum nachzeichnet. Dann geht er ans Eingemachte: Zwar erhält die börse damals schon gut eine Viertel Million D-Mark von der Stadt, dennoch muss sie Dreiviertel aller benötigten Mittel selbst erwirtschaften, und das bedeutet – Zitat: dass „das Veranstaltungsangebot fast immer kalkulierbar sein muss – kommen zu wenig Besucher – Scheiße!“, dass „sich die Programmplanung als ewiges Feilschen und schwerer Händel darstellt, auf Kosten einer Unterbezahlung wirklich anspruchsvoller Künstler oder auf Kosten des Hauses“, und: dass „eine thematische, kultur- und gesellschaftspolitisch relevante Programmorientierung faktisch nur durch ein ...]]></description><pubDate>Tue, 07 Feb 2023 22:02:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/vom-weitergeben-der-flamme</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-559]]></dc:identifier></item></channel></rss>