﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Fri, 01 May 2026 11:38:20 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Die Pandemie treibt Prozesse voran</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-pandemie-treibt-prozesse-voran-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-pandemie-treibt-prozesse-voran-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Die Pandemie treibt Prozesse voran]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/die-pandemie-treibt-prozesse-voran</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/292/img-torsten-krug9.jpg" length="63644"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/292/images/img-torsten-krug9-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Torsten Krug 

 Eine Sängerin erzählte mir neulich von einer Probe, bei der ein Tenor ziemlich indisponiert gewesen sei. Er habe dann eingestanden, dass er in Zeiten von Corona eben kaum gesungen, geschweige denn geübt habe. Kürzlich las ich in dieser Zeitung über ein gestreamtes Konzert, der Bariton habe keine leichte Höhe gehabt, da musste ich wieder daran denken, auch wenn es vielleicht nichts damit zu tun hatte. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen: Ich habe es Monate lang kaum geschafft, mich zum Üben oder Einstudieren neuen Repertoires zu motivieren. Auch als Künstler arbeiten wir auf ein Ziel hin, immer wieder. Wenn dieses Ziel wegfällt, fehlt ein entscheidendes Moment. Sängerinnen proben eine Oper, die dann auf Eis gelegt wird und Wochen später plötzlich in einem Feldversuch vor getestetem Publikum aufgeführt werden soll. Also schnell alles wieder hoch holen! 

   
Torsten Krug - Foto: Andreas Fischer 

 Finanzielle Sicherheit finden darstellende Künstler auch in Pandemie-Zeiten eher in einer Festanstellung. Künstlerische Energie, habe ich den Eindruck, kann sich aktuell leichter in der Freien Szene entfalten. Diese kann – wie der Name schon sagt – freier und flexibler reagieren. Stipendien, ein Fächer an Förderprogrammen ermöglichen Arbeiten, die in der Form zuvor kaum vorstellbar gewesen wären. Künstler, wenn sie nicht den Kopf in den Sand gesteckt haben, profilieren sich neu, hinterfragen sich und ihr Schaffen, drehen Filmprojekte mit Kolleginnen, ohne sich einmal im wirklichen Leben zu begegnen, die Technik macht`s möglich. 

 Nun kommt er vermutlich, der eigentliche Lockdown, der uns hoffentlich nur kurz an die Kandare nehmen soll, und vielerorts lese ich Hysterisches vom starken Staat. Das scheint mir abwegig. Hätten wir früher die Solidarität und das Vertrauen hoch gehalten, wäre eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes nicht notwendig. Doch das gehört nur am Rande hierher. Überhaupt handelt doch diese Kolumne von der Freien ...]]></description><pubDate>Tue, 13 Apr 2021 21:28:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/die-pandemie-treibt-prozesse-voran</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-292]]></dc:identifier></item></channel></rss>