﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 02:10:11 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Auch der Kunst und Kulturbetrieb ist nicht frei von &amp;Uuml;bergriffen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/auch-der-kunst-und-kulturbetrieb-ist-nicht-frei-von-uumlbergriffen</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/auch-der-kunst-und-kulturbetrieb-ist-nicht-frei-von-uumlbergriffen" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Auch der Kunst und Kulturbetrieb ist nicht frei von Übergriffen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/auch-der-kunst-und-kulturbetrieb-ist-nicht-frei-von-220bergriffen</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/618/max-christian-graeff3.jpg" length="37929"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/618/images/max-christian-graeff3-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Max Christian Graeff 

 Endlich ist er da, der so lange erwartete Frühsommer, mit längsten hellen Tagen voll wohliger Wärme … doch statt der dringend nötigen Tiefenentspannung dreht der Fleischwolf des Zeitverstreichens auf Hochtouren und mahlt alle Anflüge erfüllender Ruhe zu Brei. Umso früher die Ferien hereinbrechen, desto hektischer geht es vorher zu: Alle wollen alles und sofort. Das wollen wir doch sowieso nur noch alle: Eben alles, kein Gramm weniger, und zwar zackzack! „Me first“ statt „me too“, wie es (mit nur wenigen Ausnahmen) auch die Präsidenten so sagen, weil man damit nur gewinnen kann. Für den Hausgebrauch: Mein Kugelgrill kommt mit ins Handgepäck, basta! 

   
Max Christian Graeff - Foto C. Paravicini 

 Manchmal weiß ich – wie Sie merken – einfach nicht, womit zu beginnen ist, bis die Kolumne auch schon ‚rum ist, so wie die Ferien, und alle Schlachtfelder wieder nach Lebkuchen riechen. Als gestern die Meldung kam, dass laut einer Großbefragung ein Drittel aller Männer bis 35 es opportun finden, Frauen durch Gewalt „Respekt“ abzuzwingen, tanzten die Synapsen Hiphop. Dieses offene Bekenntnis dazu steigert nochmal die Wut über das Wissen, dass es eh passiert, und die Dunkelziffer hinter der Befragung ist wohl enorm. Es sind nicht nur die Mini-Trumputins von nebenan; die Predatoren langen ebenso in gelehrten und sozusagen gesitteten Kreisen zu, in Bürgervereinen, in der Uni, in Stadttheatern – nicht nur im Auditorium. Der Kulturbetrieb war noch nie ein Schutzraum vor Übergriff und Anmaßung, vor allem im Alltag, fern von validen Backstage-Skandalen. Zugleich gilt jedoch auch, dass in den noch nicht professionellen Kunst- und Kulturszenen, im Laientheater, in der Musik, den bildenden Künsten und natürlich im Tanz unerhört viele junge Frauen, Mädchen und auch Jungs den alltäglichen Gewaltszenarien entfliehen und sich gegen sie stärken können. Auch unter diesem ganz „unkünstlerischen“ Aspekt sind Kunst und Kultur persönliche Bildung und ...]]></description><pubDate>Wed, 14 Jun 2023 07:15:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/auch-der-kunst-und-kulturbetrieb-ist-nicht-frei-von-220bergriffen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-618]]></dc:identifier></item></channel></rss>