﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 11:32:28 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Der Wandel geschieht im Dazwischen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/der-wandel-geschieht-im-dazwischen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/der-wandel-geschieht-im-dazwischen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Der Wandel geschieht im Dazwischen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/der-wandel-geschieht-im-dazwischen</link><description><![CDATA[ Zwischen den Jahren, dem ausklingenden 2018er und im noch jungen, gerade beginnenden Jahr 2019 begleitet uns trübes und regnerisches Wetter. In einem dunklen Ölberger Treppenhaus begegnete mir Mitte letzter Woche der Maler Bernd Bähner. Seit vielen Jahren hat er einen Atelierladen auf der Marienstraße und organisiert vierteljährlich den Ölberger Kunstmarkt auf dem Otto-Böhne-Platz. Inspiriert und charmant weise erklärte er: „Diese Tage sind ganz besonders. Sie sind irgendwie zeitlos.“ 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Damit spielte er auf die alte heidnische Tradition der Rauhnächte an, die am 21. Dezember beginnen und bis zum 6. Januar dauern. Sie stehen für eine Zeit, in der nicht oder im herkömmlichen Sinn weniger gearbeitet wird. Viele nutzen sie, um Zeit mit der Familie zu verbringen, einfach mal Luft zu holen und wenig zu tun, das Jahr Revue passieren zu lassen und sich auf alles Neue einzustimmen. Andere verbinden sie aktiv mit Ritualen, räuchern die Wohnungen, meditieren und nutzen die Zeit, um den Keller zu entrümpeln oder sich über das „Magic cleaning“ der Japanerin Marie Kondo auszutauschen. Mir gefällt sie, diese Zeit des Rückzugs. Sie lädt dazu ein, den Trubel der Ereignisse sacken und wirken zu lassen, sie zu verdauen. 

 Was war los im letzten Jahr? Für das Freie Netzwerk Kultur gehörten „Kunst und Transformation“, „Kunst trifft Wirtschaft“ und auch das Engagement für das Pina Bausch Zentrum dazu, für das der Rat kürzlich im Dezember abgestimmt hat. Die Diskussion um die Tanztheater-Leitung hat in den häufig wenig durchschaubaren Varianten viele verunsichert. Für alle und alles gilt, dass Kommunikation und ein konstruktives und nachhaltiges Weitergehen schlicht weiterhelfen. Der Wandel geschieht im Dazwischen, so erinnere ich an Reiner Kaufmann, einen Kunstaktivisten vom „Gelben Haus“ in Recklinghausen, der kürzlich Kontakt zum Freien Netzwerk Kultur aufnahm und betonte, dass Transformation in Zwischenräumen geschehe und gute ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 20:14:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/der-wandel-geschieht-im-dazwischen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-59]]></dc:identifier></item></channel></rss>