﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Wed, 29 Apr 2026 00:54:04 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Kulturmigration</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kulturmigration</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/kulturmigration" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Kulturmigration]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/kulturmigration</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/977/charishoffmann.jpg" length="113113"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/977/images/charishoffmann-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Charis Hoffmann 

 Jede ICE-Fahrt durch Wuppertal klebte ich am Fenster, den Verlauf der Schwebebahn verfolgend, die ich hin und wieder erhaschte. Ich weiß nicht mehr genau, woher mein Eindruck kam, vielleicht von einem Woga-Besuch, als der Hauptbahnhof noch ein Labyrinth war. Aber schon aus der Ferne wirkte die Wuppertaler Kulturszene roh, „edgy“ und lebendig. 

   
Charis Hoffmann - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Diese Wahrnehmung war entscheidend, als ich die Möglichkeit hatte, eine Stelle hier anzunehmen. Oh, wie richtig dieser Eindruck war. 

 Ich bin auf drei Kontinenten aufgewachsen, mit Eltern aus zwei Kulturen. Die äußere Frage, wo ich herkomme, und die Innere, wo ich hingehöre, waren immer schwierig. Erstmals zugehörig einer lokalen Gemeinschaft fühlte ich mich, als ich als Erwachsene in meine kleine Heimatstadt im Bundesstaat Washington zurückkehrte. 

 Als mich mein Berufsweg zurück nach Europa und schließlich nach Deutschland führte – wohin ich ursprünglich nie zurückwollte – rechnete ich nicht damit, dieses Gefühl erneut zu erleben. 

 Doch kurz nach meinem Umzug letztes Jahr entdeckte ich den Neuen Kunstverein Wuppertal und war beeindruckt von der Offenheit und der Möglichkeit, aktiv mitzugestalten. Schon beim ersten Treffen wurde ich gefragt, ob ich Ideen für das kommende Ausstellungsjahr hätte. Jede und jeder kann hier eine Ausstellung vorschlagen, auch ohne Mitglied zu sein. Diese Offenheit zeigt sich auch bei Vernissagen, Abendessen und dem vierteljährlichen „Salon“, einem Get-Together mit künstlerischer Intervention. Ich freue mich sehr, nächstes Jahr eine Ausstellung organisieren zu dürfen und mich inzwischen auch im Vorstandsteam einzubringen. Wer Lust hat mitzumachen, ist herzlich zum nächsten Salon eingeladen. Das Loch ist ein weiterer Ort, der mir ans Herz gewachsen ist. Das vielfältige Kulturprogramm und die einladende Atmosphäre machen es zu einem meiner liebsten Abendziele. Wuppertal ist auch die Heimat von Pina Bausch, deren ...]]></description><pubDate>Wed, 23 Jul 2025 08:23:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/kulturmigration</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-977]]></dc:identifier></item></channel></rss>