﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sun, 19 Apr 2026 09:12:03 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Droht Wuppertal ein Kulturverlust?</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/droht-wuppertal-ein-kulturverlust</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/droht-wuppertal-ein-kulturverlust" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Droht Wuppertal ein Kulturverlust?]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/droht-wuppertal-ein-kulturverlust</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1097/katitrempler02.jpg" length="76541"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/1097/images/katitrempler02-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Von Kati Trempler 

 Kultur existiert nicht nur um ihrer selbst willen. Sie erfüllt eine Aufgabe – und zwar eine größere, als ihr oft zugestanden wird. Kultur ist Wirtschaftsfaktor, Standortargument, Bildungsangebot und Seelentrösterin in einem. Sie bietet anspruchsvolles Programm für jene, die sich gern herausfordern lassen. Sie bietet Unterhaltung und Ablenkung in Zeiten, in denen die Nachrichtenlage eher zu Angst als zu Zuversicht führt. Und sie schafft Zugänge für Menschen, deren Barrieren sich mit Mitteln der Kunst leichter überwinden lassen als mit Formularen. 

   
Kati Trempler - Foto: Line Beckmann 

 Kulturverlust – ein Wort, das ich mir bei Lutz-Werner Hesse geliehen habe. In seinem Gastbeitrag in der WZ im Januar beschrieb er damit, als Reaktion auf die Abwahl des Kulturdezernenten Matthias Nocke, den Rückgang sinnstiftender, respektvoller Debatten auf der politischen Bühne. 

 In Wuppertal allerdings bekommt der Begriff Kulturverlust eine zweite, sehr handfeste Bedeutung. Hier bröckelt nicht nur der Ton, sondern die Struktur. Die Lage der Kultur ist – nicht zuletzt nach der Abwahl des Kulturdezernenten – höchst fragil. Wo früher wenigstens ein politischer Kopf sichtbar zuständig war, herrscht ab dem 28. März 2026 vorläufige Verwaltung. Die Kultur selbst wurde verteilt auf mehrere Dezernentinnen und die Oberbürgermeisterin. 

 Am vergangenen Dienstag durfte die freie Szene im Kulturausschuss der Stadt Wuppertal ihre Lage schildern. Zahlen helfen ja bekanntlich bei der Versachlichung. In diesem Fall helfen sie vor allem beim Erschrecken: Gemessen am Gesamthaushalt sinken die Ausgaben für Kultur im Vergleich zu 2010 um rund 19 Millionen Euro. Das ist keine kleine Delle, das ist ein struktureller Rückbau. Die Erhöhungen der geforderten Zuschüsse wurden zwar vom Kulturausschuss beschlossen und direkt an den Rat der Stadt weitergegeben – dies allein bedeutet aber noch lange nicht, dass sie auch Eingang in den Haushalt finden. 

 Dabei muss man ...]]></description><pubDate>Tue, 24 Feb 2026 23:11:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/droht-wuppertal-ein-kulturverlust</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-1097]]></dc:identifier></item></channel></rss>