﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 30 Apr 2026 19:51:35 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Erfrischende R&amp;auml;ume für Unerwartetes</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/erfrischende-raumlume-für-unerwartetes</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/erfrischende-raumlume-für-unerwartetes" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Erfrischende Räume für Unerwartetes]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/erfrischende-r228ume-f252r-unerwartetes</link><description><![CDATA[ „Die Zukunft tut sich auf, wenn wir uns ihr zuwenden“ klang es letzte Woche abends aus meinem kleinen Küchenradio, beim Tischgespräch auf WDR 5. Die ruhigen und unprätentiösen Worte stammten vom Mystiker Thomas Hübl. Erfahren in Meditation sprach er davon, wie wichtig Ruheräume sind, wie daraus Kreativität entstehen kann und wie sie helfen können, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten, persönlich und kollektiv. Das häusliche Tischgespräch kam ungeplant, ich war enttäuscht, denn so viel Spannendes läuft an Kunst in unserer Stadt und mein Abendprogramm war geplatzt. Mich hatte ein heftiger Infekt erwischt. Ich war zu angeschlagen und erschöpft, um wie geplant den Abschluss der Oper-Reise „Sound of the city“ durch die Clubszene Wuppertals zu besuchen. Schon im Loch bei der fulminanten „Oberbürgermeister der Nacht“–Wahl, zwei Tage vor der Europawahl, war eine eigentümliche Lebendigkeit entstanden. Erfrischende Wahlprogramme der Kandidaten, tolle Musik und eine kuriose Mischung aus jungen Clubgängern, Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung und Kunstszene, die ich so noch nie miteinander erlebt hatte. Mit der legendären Tanztheater- und Tatort-Schauspielerin Mechthild Grossmann und ihrer tiefen Stimme kehrte „Sound of the city“ nun ohne mich in den Heimathafen Oper zurück. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 An jenem Abend half mir der bis dahin unbekannte Hübl auf die Sprünge, um einiges besser zu verstehen, es als Erfahrung zu verdauen und weiterzudenken. Der irakische Schriftsteller Usama Al Shahmani tauchte vor mir auf, der Ende April zu Gast bei Literatur auf der Insel war, dem seine Zeit in der Natur, das Wandern, die Gespräche mit den Bäumen helfen, seine Lebens- und Fluchterfahrungen zu verarbeiten und dessen Großmutter ihm die Zuversicht gelehrt hatte. Wie in einem altem Super8-Film flackerten weitere Szenen auf: Der Film „Mensch:Utopia“, der zur Jubiläumsfeier vom Wuppertal Institut 2016 Premiere hatte, Menschen aus Oberbarmen und vom ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 20:58:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/erfrischende-r228ume-f252r-unerwartetes</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-80]]></dc:identifier></item></channel></rss>