﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Sat, 02 May 2026 05:22:51 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Für mehr Feste auf Augenhöhe</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/für-mehr-feste-auf-augenhöhe</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/für-mehr-feste-auf-augenhöhe" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Für mehr Feste auf Augenhöhe]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/fuer-mehr-feste-auf-augenhoehe</link><enclosure type="image/jpg" url="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/864/uta-atzpodien1.jpg" length="34621"></enclosure><description><![CDATA[<img src="https://fnwk.de/Portals/0/EasyDNNNews/864/images/uta-atzpodien1-600-600-p-L-97.jpg" alt="" /> Uta Atzpodien 

 „Habe den Mut, immer Du selbst zu sein“: Mit diesen Worten schrieb sich der israelische Schriftsteller und Journalist David Grossmann in das goldene Buch der Stadt Düsseldorf. Hier wurde ihm der Heinrich-Heine-Preis verliehen, eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Literatur und Persönlichkeit. Mit Grossmanns Eintreten dafür, aus der geballten Faust Verständigung und unbedingt notwendige Dialoge entstehen zu lassen, ist er mir, wie vermutlich auch vielen anderen, zum Mut machenden Begleiter geworden. Mit Haltung, Empathie und Menschlichkeit sucht er die oder den anderen von innen heraus mit seinem Schreiben zu verstehen. Auch sein Anfang des Jahres veröffentlichter Band „Frieden ist die einzige Option“ hält uns einen Spiegel vor Augen, zeigt, wie krank, indifferent und gewalttätig unsere Welt ist. In einem Interview äußert er, wie glücklich er darüber sei, über die Literatur, zarte, feine und empfindliche Dinge in jene Welt tragen zu können. Auch in diesen Worten wird deutlich, was Kunst und Kultur vermögen können, wie und warum sie gerade heute so bitter notwendig sind und hoffentlich ein wenig von der Bitterkeit nehmen, die uns hier und weltweit umgibt. 

   
Uta Atzpodien - Foto: Ralf Silberkuhl 

 Dem Leben mit Authentizität und Mut zu begegnen, dafür steht auch die internationale Schriftstellervereinigung PEN, die in Deutschland vor 100 Jahren gegründet wurde. Seit den Anfängen macht sie sich für die „Freiheit des Wortes“ stark und gibt verfolgten Autorinnen und Autoren Schutz. Intern gab es schon oft und auch jüngst einige Reibereien und Spaltungen. Vor zwei Jahren bildete sich der PEN Berlin. Solche Ereignisse machen auch mit Blick auf Politik und die gesamte Gesellschaft dafür wach, den – um mit Freud zu sprechen – „Narzissmus der kleinen Differenzen“ hinter sich zu lassen und sich darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist und unsere Demokratie weiterbringen kann. 

 Genau dafür braucht unsere Gesellschaft Kunst und Kultur. ...]]></description><pubDate>Wed, 18 Dec 2024 02:33:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/fuer-mehr-feste-auf-augenhoehe</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-864]]></dc:identifier></item></channel></rss>