﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!--RSS Genrated: Thu, 12 Mar 2026 10:44:43 GMT--><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"><channel><title>)) freies netz werk )) KULTUR - Die Vielen, die Gemeinsamen und die Wenigen</title><link>https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-vielen-die-gemeinsamen-und-die-wenigen-1</link><atom:link href="https://fnwk.de:443/Kolumne/rss/category/400/die-vielen-die-gemeinsamen-und-die-wenigen-1" rel="self" type="application/rss+xml" /><description>RSS document</description><item><dc:creator><![CDATA[Zara Gayk]]></dc:creator><title><![CDATA[Die Vielen, die Gemeinsamen und die Wenigen]]></title><link>https://fnwk.de/Kolumne/die-vielen-die-gemeinsamen-und-die-wenigen</link><description><![CDATA[ „Die Vielen“ (www.dievielen.de) haben am 9. November ihre Kampagne vorgestellt: Es geht den unterzeichnenden Kultureinrichtungen darum, den Versuchen von Rechts, Einfluss auf Programm und Fördergelder zu nehmen, etwas entgegenzusetzen. Dazu möchten sie „den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien“ führen und sich „solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden“ verbinden. 

   
Lukas Hegemann - Foto: Heike Müller 

 Überraschend an dieser Erklärung ist die folgende Einsicht: „Rassismus ist Alltag. Rechtsextremismus ist ein Symptom davon. Dieses Bündnis will nicht nur Symptome bekämpfen, sondern in die Tiefe wirken. Wir setzen uns deswegen mit den eigenen Strukturen auseinander und stellen diese zur Verhandlung. Wir müssen die Kunst- und Kulturräume sowie unsere Gesellschaft öffnen, damit wir wirklich Viele werden!“ 

 Verbunden ist die Unterschrift daher mit allerhand Selbstverpflichtungen, wie internen und öffentlichen Diskussionen und aktiver Unterstützung der „bundesweiten Kampagne mit Aktionstagen und der Mobilisierung zu einer „Glänzenden Demonstration der Kunst und Kultur ...“ in Berlin zum Mai 2019.“ 

 So sehr wir die These „Rechtsextremismus ist ein Symptom von Rassismus“ (ist das nicht eher umgekehrt?) noch mal diskutieren sollten und so sehr die Kampagne auch die Wahrung eigener Interessen im Blick hat, so begrüßenswert ist sie doch. Denn drei Dinge sind richtig: Wir müssen jetzt etwas tun. Wir müssen bei uns anfangen und unser eigenen Positionen und Möglichkeiten unter die Lupe nehmen. Wir müssen den größtmöglichen Konsens herstellen und so die „Vielen“ erreichen. Deshalb freue ich mich, dass das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und die Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH, Utopiastadt und die börse sowie die Armin T. Wegner Gesellschaft e.V. schon unterschrieben haben – ich bin sicher, es kommen noch viele weitere Wuppertaler ...]]></description><pubDate>Fri, 26 Jun 2020 20:10:00 GMT</pubDate><guid>https://fnwk.de/Kolumne/die-vielen-die-gemeinsamen-und-die-wenigen</guid><dc:identifier><![CDATA[b1df5dc6-d91f-42b3-a221-3ce42ee16222-57]]></dc:identifier></item></channel></rss>